Entwicklung einer offenen technischen Infrastruktur für HOOU-Lernarrangements an der TUHH

Beitrag von Axel Dürkop

Axel Dürkop

5 Kommentare

  1. Adrian Pohl

    Danke für diese Beschreibung einer vorbildlichen institutionellen OER-Infrastruktur und viel Erfolg bei der weiteren Umsetzung! Ich hoffe, dass die Lehrenden zukünftig – mit etwas Unterstützung – auf dieser Basis eine Menge OER erstellen und remixen werden.

    Um die überinstitutionelle Auffindbarkeit zu erhöhen, fehlt nur noch die Beigabe strukturierter Metadaten (RDFa oder JSON-LD & LRMI). So können die OERs auch webweit optimal von Interessierten gefunden und von überregionalen OER-Rechercheangeboten indexiert werden. Ich hatte bereits Kontakt mit TUHH-Kollegen zu dem Thema und würde mich freuen, wenn wir uns zu dem Thema innerhalb der OER-Metadatengruppe des KIM (https://wiki.dnb.de/display/DINIAGKIM/OER-Metadaten-Gruppe) weiter austauschen könnten.

    1. Felix Lohmeier

      Ich habe im Wintersemester ein Seminar an der HAW Hamburg und plane dafür auch GitBook ergänzend zu der hauseigenen (geschlossenen) Lernplattform einzusetzen. Für die Einbettung von OER-Metadaten scheint es ein Plugin zu geben: https://plugins.gitbook.com/plugin/oerschema . Was ist davon zu halten? Oder anders gefragt: Haben die Gespräche schon zu einer Empfehlung geführt?

      1. Axel Dürkop
        Axel Dürkop

        Hallo Herr Lohmeier,

        danke für das Interesse. Ich freue mich zu hören, dass Sie auch ein GitBook erstellen wollen und lade Sie an dieser Stelle schon mal in die Community (https://gitter.im/gitbook-howto/Lobby) ein, die ich im deutschsprachigen Raum dazu aufbauen möchte. Unter https://github.com/xldrkp/gitbook-howto finden Sie ein Beta-GitBook, in dem ich nach und nach meine Erfahrungen in der Arbeit damit zusammentrage. Mittelfristig wird es von dort an die TU umziehen wie auch alle anderen GitBooks, die wir erstellen.

        Aber nun zu Ihrer Frage bezüglich des Plugins: Ich bin da auf die Einschätzung anderer angewiesen, die sich im Bereich Metadaten und vor allem im Dschungel der unterschiedlichen Formate besser auskennen. Daher habe ich unsere Bibliothek angesprochen (TUB) und auch Herrn Pohl (s.o.), um zu einer Lösung zu gelangen, die benutzerfreundlich, nachhaltig und mit GitBooks technisch umsetzbar ist. Da ich nun weiß, dass Sie sich nun auch dafür interessieren, werde ich Sie über meinen Lernfortschritt in dieser Sache informieren, gern bei Gitter. Ich habe also keine Empfehlung im Moment, arbeite aber auch daran. Dabei stelle ich mir die Frage, ob es richtig ist, die Daten in das GitBook einzubetten, also in den HTML-Head des fertigen GitBooks. Denn damit ist nur etwas erreicht für das HTML-Book, nicht für die anderen Formate epub, mobi und pdf. Also könnte es auch sein, dass diese Formate flankiert werden müssen mit anderen Dateien, deren Inhalt sich aus den gleichen Metadaten speist. Ich hoffe, zeitnah im Austausch mit den Bibliotheken hier weiterzukommen und lasse es Sie wissen.

        Viele Grüße,
        Axel Dürkop

  2. Bibi

    Gibt es denn konkrete Beispiele, wo die Open Source-Komponenten von Gitbook mit den genannten alternativen static site generators verwendet werden? Weil die Plattform Gitbook.com ist allem Anschein nach nicht open source. Und der Desktop-Editor auch nicht, oder?
    Also mir ist noch schleierhaft, wie damit ein kompletter Workflow abgebildet werden kann, ohne sich in die Anhängigkeit einer kommerziellen Firma zu begeben.

    1. Axel Dürkop
      Axel Dürkop

      Hallo Bibi,
      entschuldigen Sie die verspätete Antwort. An einem freien Workflow arbeiten wir gerade an der TUHH. Aus dem Grund, dass die von Ihnen genannten Komponenten nicht Open-Source-Software sind, bauen wir diesen mit GitLab, der CI-Komponente von GitLab sowie der Kommandozeilensoftware von GitBook (https://github.com/GitbookIO/gitbook). Um den Editor von GitBook nicht nutzen zu müssen, empfehlen wir Atom (http://atom.io/) sowie die direkte Markdown-Arbeit in GitLab. Derzeit entsteht das letzte Glied der Publikationskette, eine Webseite, auf der die GitBooks, die dem Workflow entspringen, angezeigt werden. Wir werden zeitnah unsere GitLab-Installation veröffentlichen, um mit Ihnen und anderen den Workflow zu testen und zu optimieren.

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