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Formulierungsmuster CC-Lizenzangaben
Bei Nutzung von Materialien unter Creative-Commons-Lizenz und bei eigenen Veröffentlichungen von OER (Open Educational Resources) bzw. ganz allgemein CC-lizenzierten Materialien stellt sich die Frage, wie und an welcher Stelle einer Veröffentlichung die gemäß Creative Commons notwendigen Lizenzangaben zu machen sind. Die Handreichung 'Formulierungsmuster CC-Lizenzangaben' informiert, was bei Lizenzangaben generell zu berücksichtigen ist, um den Anforderungen aus den CC-Lizenzen gerecht zu werden. Sie gibt außerdem Musterformulierungen für unterschiedliche Anwendungsfälle aus der Praxis, teils auch auf Englisch, an die Hand. Zu berücksichtigen ist, dass die Creative-Commons-Lizenzen keine konkreten Vorgaben für die Ausgestaltung der Formulierungen machen, sondern nur vorsehen, dass angemessene Urheber- und Rechteangaben zu machen sind. Die Muster in der Handreichung sind insoweit als Anregung zu verstehen, wie die erforderlichen Mindestangaben gestalterisch umgesetzt werden können. Methodik Es wird empfohlen, zunächst die einleitenden Informationen durchzugehen, um anschließend anhand des Inhaltsverzeichnisses das für den eigenen Anwendungsfall passende Szenario herauszusuchen. Es steht Nachnutzenden frei, mit sehr kompakten Lizenzangaben zu arbeiten, die die Mindestvorgaben erfüllen, oder aber ausführlichere Angaben zu machen, die die gewählte Lizenz in prägnanter Form auch beschreiben. Ausschlaggebend für die Umsetzung ist das Vorwissen der Zielgruppe, die mit der eigenen OER erreicht werden soll, in Sachen offene bzw. CC-Lizenzierung. Wird mit Zitaten oder nicht CC-lizenzierten Materialien, z. B. Fotos aus Stockbildarchiven, gearbeitet, sind die ergänzenden Informationen ab S. 10 aufschlusssreich. Die Handreichung steht als PDF, Worddokument und im odt-Format zur Verfügung.
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Digitale Lehre & Urheberrecht: § 60a UrhG, Zitate, OER & Co. (Was darf ich im Rahmen meiner Lehre nutzen?)
Das Video 'Digitale Lehre & Urheberrecht. § 60a UrhG, Zitate, OER & Co.' informiert Hochschullehrende, die ihre Lehrinhalte digital vermitteln möchten, über die relevanten urheberrechtlichen Rahmenbedingungen. Das sog. Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrhWissG) ist Teil des Urheberrechtsgesetzes und regelt in § 60a UrhG die Möglichkeiten zur Nutzung urheberrechtlich geschützter Materialien in Unterricht und Lehre. Im Video wird unter Darstellung der Voraussetzungen dieser Vorschrift und der Zitierfreiheit erläutert, in welchem Umfang urheberrechtlich geschütztes Material, z.B. Texte oder Schaubilder aus Fachbüchern oder im Internet gefundene Bilder, in der digitalen Hochschullehre, genutzt werden können. Es wird ebenfalls kurz auf die Einsatzmöglichkeiten von sog. Open Educational Resources (OER) eingegangen. Diese OER wurde produziert vom Team der Hamburg Open Online University (HOOU) an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg). Das Video "Digitale Lehre & Urheberrecht. § 60a UrhG, Zitate, OER & Co," fasst wichtige urheberrechtliche Grundlagen für die digitale Lehre zusammen. Ergänzend empfehlen wir folgende Quellen: Leitfaden "Rechtsfragen zur Digitalisierung in der Lehre" (Tom Hirche/Dr. Till Kreutzer, Hg.: MMKH) https://www.mmkh.de/fileadmin/dokumente/Publikationen/LeitfadenRechtsfragenDigitalisierunginderLehre2017.pdf Handreichung "Urheberrecht in der Wissenschaft" (BMBF/dbv) als PDF: https://www.bmbf.de/uploadfilestore/pub/HandreichungUrhWissG.pdf als Beitrag auf der Website des BMBF: https://www.bildung-forschung.digital/de/lehre-2653.html Leitfaden "Urheberrechts-FAQ Hochschullehre" (2018, Prof. Dr. jur. Achim Förster, FH W-S) https://urheberrecht.fhws.de/faq-urheberrecht/ Handout "Digital Learning and Copyright. Was dürfen Lehrende? Was dürfen Studierende?" (2020, Dr. Janine Horn, Elan e.V./MMKH) https://www.mmkh.de/fileadmin/dokumente/Publikationen/handoutdigitallearning_cc.pdf Schaubild "Nutzungshandlungen im Rahmen des § 60a UrhG" (2018, Dr. Nazime Assly, Universitätsbibliothek an der TUHH, CC BY) https://www.tub.tuhh.de/wp-content/uploads/2018/02/Nutzungshandlungen-im-Rahmen-des-%C2%A7-60a-UrhG.pdf
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Episode 2: "Die digitale Transformation des Kulturmanagements" – Urheberrecht
Was passiert, wenn ein Museum seine Werke plötzlich digital ausstellt? Dürfen Internetnutzer die Musikstücke bekannter Künstlerinnen und Künstler verwenden, um auf dem eigenen YouTube-Kanal berühmt zu werden? Diese und ähnliche Fragen, die das Urheberrecht betreffen, stellen sich aufgrund der sich ständig verändernden technologischen Möglichkeiten. Iris Siegfried, selbst an der Schnittstelle zwischen Musik und Recht tätig, erklärt in ihrem Beitrag in Kürze, wie mit diesen Herausforderungen umgegangen wird und entwickelt Zukunftsvisionen, wohin die Reise des Urheberrechts im Kulturbereich gehen kann. Zur Person Iris Siegfried ist Rechtsanwältin und Musikerin. Am Institut KMM gibt sie Veranstaltungen zu den Themen Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht. Sie ist unter anderem Mitbegründerin des Quartetts „Salut Salon“ und von „The Young ClassX“ (eine Initiative der Otto Group und Salut Salon mit dem Ziel, Kindern und Jugendlichen in Hamburg den Zugang zu klassischer Musik zu ermöglichen).