HafenCity Universität Hamburg

Im Jahr 2006 von der Freien und Hansestadt Hamburg gegründet, ist die HCU die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Metropolenentwicklung fokussiert ist. Mit der Zusammenführung von vier Segmenten aus drei Hamburger Hochschulen und des darauf folgenden konsequenten Auf- und Ausbaus unserer akademischen Bereiche Ingenieur- und Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Gestaltung und Entwurf, kommen unter dem Dach der HCU alle für “die gebaute Umwelt“ notwendigen Studien- und Forschungsbereiche zusammen. Unseren Studierenden bieten wir Studiengänge in Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik, Kultur der Metropole , Resource Efficiency in Architecture and Planning, Stadtplanung und Urban Design an und decken damit die gesamte Bandbreite von Methoden und Kompetenzen ab, die auf das Verständnis und die Gestaltung der urbanen Umwelt bezogen sind.

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Lernangebote

Lernangebot
Projektmanagement in Urban Design
In Hamburg-Blankenese haben sich Nachbarinnen und Nachbarn gegen die Pavillons für Flüchtlinge gewehrt. Nachbarschaft mit Flüchtlingen können sich viele nicht vorstellen. Dass sie sich im wahrsten Sinne aufbauen lässt, haben Geflüchtete, Studierende, Gewerbeschülerinnen und -schüler und Alteingesessene im Projekt „Building a Proposition for Future Activities“ im September 2016 gezeigt. Rosa füllt den flüssigen Beton aus dem Mischer in die Schubkarre. Lukas schiebt die Karre zum Kofferraum seines Autos, gibt sie Florian in die Hand, steigt ein und fährt los. Ohne einen Tropfen zu verschütten, kommen die beiden und der Beton auf der Baustelle an. Für die Weiterverarbeitung stehen Shafiq und Julia schon mit selbstgebauten Patschen bereit. Zügig wird der Beton mit gekonnten Bewegungen glattgestrichen. Zum Abschlussfest der vom Verein „Poppenbüttel hilft“ veranstalteten „Summer School Building a Proposition for Future Activities“ spielen alte und neue Nachbarinnen und Nachbarn hier Minigolf. Zusammen mit dem Lehr- und Forschungsprogramm Urban Design (UD) der HafenCity Universität Hamburg (HCU) haben die Nachbarinnen und Nachbarn der geplanten Flüchtlingsunterkunft „Poppenbüttel 43“ für das Projekt Begegnungshaus in zahlreichen Situationen gekämpft. Ein langwieriger und streitbarer Prozess mit vielen Beteiligten und sich ändernden Rahmenbedingungen, dessen Knowhow und know why nun von UD in das Learning-Arrangement „Projektmanagement in Urban Design“ übersetzt und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.
Lernangebot
Wissenschaftliches Arbeiten
Das Projekt möchte Studierende an deutschen Hochschulen, Schülerinnen und Schüler der Oberstufe in der Vorbereitung für ein späteres Studium sowie eine interessierte Öffentlichkeit über die Standards von Wissenschaftlichkeit und deren Anwendung für die eigene Forschung informieren. Die Lernszenarien gehen davon aus, dass Studierende nur sehr geringes Vorwissen haben, und vermitteln die Inhalte medial vielfältig, um unterschiedliche Lernniveaus und Lerntypen anzusprechen. Eine der größten Herausforderungen für junge Studierende ist die Orientierung innerhalb der Wissenschaft als Diskurs mit spezifischen Verhaltens- und Denkmustern. Gleichzeitig sehen sie sich viele Studierende an den Hochschulen zum ersten Mal mit den universell von allen Fachbereichen geforderten Standards des wissenschaftlichen Arbeitens konfrontiert. Um für alle Studierende ein grundlegendes Maß an fachunabhängigen Kompetenzen in Hinsicht auf Prozesse und Arbeitsweisen der Wissenschaft zu verankern, wurde das HOOU-Projekt „Wissenschaftliches Arbeiten“ konzipiert, das allen interessierten Studierenden die theoretischen Fundamente wissenschaftlicher Arbeit vermittelt und darüber hinaus praktische Anleitung vor allem in der Anfertigung erster wissenschaftlicher Texte gibt.
Lernangebot
Stadtkulturen
Diese Seite versteht sich als Beitrag zur kulturwissenschaftlichen Stadtforschung und nimmt die Verbindung zwischen theoretischen Konzepten von Stadt und digitalen Alltagspraktiken in den Blick. Im Zentrum steht das Anliegen, die Nutzungsweisen digitaler Dienste als Beitrag zur Stadtproduktion kulturwissenschaftlich zu reflektieren. Wie in einem Kiosk, der „im Vorbeigehen“ Dinge des täglichen Bedarfs für die Realisierung urbanen Alltags bereithält, werden auf dieser Seite Materialien und Anknüpfungspunkte bereitgestellt, um unterschiedliche Formen der alltäglichen digitalen Stadtproduktion zu reflektieren und in das kulturwissenschaftliche Denken über Stadt einzusteigen. Quasi nebenbei werden dabei Städte wie Marseille, New York City und London oder Rio de Janeiro digital besucht.