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Zusammenfassung

Die seit Mitte 2015 steigende Anzahl an Geflüchteten, die sich von Europa einen Zufluchtsort und eine menschenwürdige Perspektive erhoffen, stellt eine große Herausforderung für unsere Gesellschaft dar. Auf diese Situation ist das Aus- und Weiterbildungssystem derzeit nur bedingt eingestellt und nicht adäquat handlungsfähig bzw. befähigt. Die in diesem Zusammenhang als pädagogisches Personal eingesetzten haupt- und ehrenamtlich Tätigen müssen daher bedarfsgerecht qualifiziert werden, um vermeintlichen De-Professionalisierungstendenzen entgegenzuwirken. Hier setzt „KIWI – Welcome Ehrenamt“ mit einer kollaborativen Lern- und Austauschstruktur an, welche die Userinnen und User im Sinne einer Learning Community mittels eines vorgegebenen barrierefreien, wissenschaftlich orientierten Informationspools eigenständig Wissen und Lösungsstrategien entwickeln lässt.

In drei Modulen soll die Möglichkeit zum Wissenserwerb und -austausch geboten werden. In den Modulen „Bildung“, „Beratung“ und „Interkulturelle Kompetenz“ werden die Nutzerinnen und Nutzer über den KIWI-Erkenntnispfad (siehe Abbildung 1) durch ihren Lernprozess geleitet. Dabei wird durch Reflexionsaufgaben zunächst der eigene Lebensweltbezug zu den Inhalten hergestellt und den Userinnen und Usern geholfen, eigene Fragen an ihr Lernanliegen zu stellen.

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Methodik

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Lernziele

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Nähere Informationen

Veröffentlicht am

September 15, 2017

Sprachen

Deutsch

Autor*innen

Prof. Dr. Anke Grotlüschen

LRMI Metadaten

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Lernangebot
Russland 2.0: Das Land durch seine Sprache und Medien verstehen
Das HOOU-Projekt „Russland 2.0“ eröffnet Zugänge zu Fragen, die nur beantwortet werden können, wenn man sich tatsächlich in die Kultur Russlands vertieft, in sie eintaucht: Wie denken und fühlen die Menschen in Russland, was bewegt sie, und was bewegen sie? Kurz: Wie tickt Russland heute? Der Weg, um sich Antworten auf diese Fragen zu erarbeiten, führt in unserem Konzept über die Sprache und ihre Medien. Das Projekt „Russland 2.0“ ist als webbasierte Informations- und Lernplattform angelegt. Sie beinhaltet drei eng miteinander verzahnte Module, die ein ganzheitliches Lernszenario umsetzen: das Quellenmodul, das Sprachmodul und das Landeskundemodul. Die Module binden verschiedene Medien und Werkzeuge ein und stützen sich gegenseitig. Diese modulare Struktur ermöglicht das komplexe Erarbeiten von Inhalten entlang thematischer Stränge; es lässt aber auch den flexiblen Zugriff auf Module und Themen zu und ermöglicht nichtlineare Lernszenarios. Den Nutzenden wird damit Raum für eigene Lernwege gegeben: Sie können Angebote nach individuellen Interessen und Sprachniveaus auswählen und an ihre konkreten Bedürfnisse und bevorzugten Lernmethoden anpassen. Die Modularität der Plattform hat einen weiteren, entscheidenden Vorzug: Sie ist der Garant dafür, dass das Projekt „Russland 2.0“ langfristig wachsen kann.
Lernangebot
Online-Repetitorium Ariadne
Die materiellen Hinterlassenschaften sind neben den schriftlichen Quellen der Gegenstand der archäologischen Forschung zur Erschließung der Kulturen des antiken Mittelmeerraumes. Die Voraussetzung zur Einordnung eines Objektes in seinen zeitlichen, geographischen und kulturellen Rahmen ist ein solides wissenschaftliches Grundwissen über die jeweiligen materiellen Hinterlassenschaften. Dieses Grundwissen muss individuell erworben werden. Neben den grundlegenden Daten, wie Maßen, Materialien und Informationen zu den Fundorten eines Objektes sind es gerade die kulturellen Zusammenhänge, Sinnverknüpfungen und die Zusammenschau des Materials innerhalb einer Gattung, die einen tiefergehenden Zugang zu dem archäologischen Material ermöglichen. Das Lernarrangement bietet eine Einführung in die Inhalte der Klassischen Archäologie. Dem Nutzer von Ariadne stehen unterschiedliche Lerneinheiten zur Verfügung, um sich im Selbststudium mit den Kernthemen der archäologischen Forschung auseinanderzusetzen und sich ein fundiertes Grundwissen über archäologische Zeugnisse und kulturelle Zusammenhänge anzueignen. Die einzelnen Einheiten sind: Antike Architektur, Plastik, Keramik und Sepulkralkultur. Die Inhalte von „Ariadne“ sind in unterschiedlichen Kapitel zusammengefasst. Diese wiederum sind so strukturiert, dass jeweils eine kurze Definition in das Sachgebiet einführt. Nachfolgend werden die Charakteristika einer bestimmten Gattung sowie deren typologische und chronologische Entwicklung aufgezeigt. Auf diese Weise erhält der Nutzer einen Überblick über die einzelnen Epochen mit ihren jeweiligen materiellen Hinterlassenschaften. Zur Erweiterung der Denkmälerkenntnis enthält jede Lerneinheit exemplarisch auch die entsprechenden Beispiele in einer Kurzvorstellung.
Lernangebot
Digital Mapping – ein Lernportal zu Geographischen Informationssystemen (GIS)
Das Arbeiten mit geografischen Informationssystemen (GIS) ist eine Kernmethode der Geografie, wird aber auch in der Geologie, der Meteorologie oder der Ethnologie genutzt. Die Funktion eines GIS ist es, räumliche Informationen zu erfassen, verarbeiten, analysieren und präsentieren. Das Projekt Digital Mapping gibt den Lernenden eine Einführung in das Feld der Kartografie und der geografischen Informationssysteme, welche zeit- und ortsunabhängig genutzt werden kann. Es wird ausschließlich mit Open-Source-Programmen gearbeitet, SAGA GIS und QGIS, und mit frei zugänglichen Daten aus der Stadt Hamburg. Dabei werden lokale Themen wie Hochwasser, Kommunalpolitik sowie Arten- und Lärmschutz behandelt. Diese sollen sich basierend auf dem informatikdidaktischen Ansatz „Informatik im Kontext“ am lebensweltlichen Kontext der Lernenden orientieren. Das Projekt ist in drei aufeinander aufbauende Module aufgeteilt. Jedes Modul beschäftigt sich mit einer übergeordneten Thematik, anhand derer eine Methode gelehrt werden soll. Am Beginn eines jeden Moduls wird ein Video in die Thematik einführen, um das Interesse an der Methode zu wecken. Darauf aufbauend werden Lernvideos den Umgang mit den Programmen anleiten. Übungsaufgaben zur Vertiefung der Methoden werden ebenfalls angeboten.