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Zusammenfassung

Gesellschaftlich relevante Erkrankungen, auch „Volkskrankheiten“ genannt, sind solche, die laut der Weltgesundheitsorganisation WHO eine hohe persönliche und gesellschaftliche Krankheitslast verursachen. Die Krankheitslast entsteht entweder durch verlorene Lebensjahre aufgrund vorzeitigen Todes oder durch gelebte Lebensjahre mit Behinderung bedingt durch eine Erkrankung.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlicht regelmäßig eine Liste, in der die Krankheitslast verschiedener Erkrankungen bemessen wird – zuletzt 2015 zu 306 verschiedenen Erkrankungen.

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Methodik

Auf unserer projekteigenen Website werden Ihnen alle Erkrankungen erläutert, die mit der höchsten Krankheitslast einhergehen und deren Krankheitslast zunimmt. Zu jeder Erkrankung haben Experten des UKE Ihnen wichtige Dokumente erstellt: einen Film zum besseren Verständnis und eine Datei mit näheren Informationen.

Zudem können Sie über eine Chat-Funktion Fragen stellen.

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Lernziele

Mit diesem Projekt wollen wir die interessierte Öffentlichkeit hinsichtlich gesellschaftlich relevanter medizinischer Erkrankungen aufklären und informieren. Komplexe Erkrankungen werden dazu von Experten aus dem UKE verständlich erklärt.

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Nähere Informationen

Veröffentlicht am

September 19, 2017

Sprachen

Deutsch

Autor*innen

Prof. Dr. Martin Lambert

M.Sc.-Psych. Julia von Iljin

LRMI Metadaten

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„Lärm macht krank!“ steht auf dem Poster im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Und das stimmt natürlich – wir alle merken es und zahlreiche Studien sowie Einzelberichte belegen es: Lärm hat einen nachteiligen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Aber kannKlang auch eine anregende Wirkung haben? Oder brauchen wir einfach Stille? Studien zeigen auf, dass absolute Stille einen negativen Effekt auf die Psyche haben kann und dass sorgfältigausgewählte Musik stressreduzierend, schmerzlindernd und angstlösend wirken kann. Einfache Suchen auf YouTube nach „Entspannungsmusik“ oder „Naturklängen“ erzielen viele Treffer, von denen die meisten weit über drei Stunden lang sind. Das zeigtklar das Bedürfnis nach einer lang andauernden, unaufdringlichen und neutralen musikalischenUmgebung, vergleichbar vielleicht mit Eric Saties „Musique d’ameublement“ oder Brian Enos„Ambient music“. Genau dies ist eines der Ziele, die wir versuchen zu erreichen: ein Systemzu kreieren, das unbegrenzt, sich immer wieder verändernde, Klangtexturen generiert, das wiraber bis zu einem gewissen Punkt kontrollieren können. In einem „Healing Environment“-Pilotprojekt, das eng mit unserer Arbeit verbunden ist, war es unsere Aufgabe, Methoden zurVerbesserung des akustischen Umfelds des UKE Hamburg auszuloten und zu untersuchen, ob durch eine interaktive Klanginstallation die Atmosphäre auf einer Krankenhausstation positiv beeinflusst werden kann. Mit unserem HOOU Projekt möchten wir sowohl die Anwendungsmöglichkeiten im privaten Umfeld (homeapplications) erforschen, als auch das nötige Wissen verbreiten, sowie verschiedene Open-Educational-Resources (OER)-Lernmaterialien in Form von Videos und Texten produzieren undpräsentieren. Nach theoretischen Überlegungen und Übungen zu Methoden qualitativer Sozialforschung führen die Studierenden Befragungen und Beobachtungen durch und werten diese, nach einer offenen Diskussion, aus. Die von den Studierenden geschriebenen Texte, die den ganzen Prozess beschreiben und kommentieren, sollen die Grundlage für ähnliche zukünftige Projekte bilden und durch bilinguale (deutsche und englische) Fassungen ein breites Publikum erreichen. Um medizinisches Personal in das Thema "Klang und Gesundheit" einzuführen, produzieren wir eine kleine Serie von 3-5 minütigen Videos - unser Ziel hier ist ein Bewusstsein für die Wichtigkeit des Klanges, für das physische Wohlbefinden, zu wecken. Durch die Nutzung einer eigens für "Sonic Environments for Healing" gestalteten Version der DJster Software (http://djster.georghajdu.de/download/), versuchen wir, dieZusammenhänge zwischen Tonalität, Klangfarbe, Metrum etc. und den dadurch hervorgerufenen physischen Reaktionen systematisch zu erforschen. Für die Datensammlung verlassen wir uns stark auf die Beteiligung der Testpersonen. Dieses Projekt wird unterstützt durch die Studierenden der Studiengänge Multimediale Komposition, Musiktherapie und Systematische Musikwissenschaft sowie deren Dozenten Prof. Dr. Georg Hajdu (HfMT, Multimediale Komposition), Prof. Dr. Eckhard Weymann (HfMT, Musiktherapie), Prof. Dr. Clemens Wöllner (Uni, Systematische Musikwissenschaft) und Prof. Dr. Sebastian Debus (UKE).