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Zusammenfassung

Die materiellen Hinterlassenschaften sind neben den schriftlichen Quellen der Gegenstand der archäologischen Forschung zur Erschließung der Kulturen des antiken Mittelmeerraumes. Die Voraussetzung zur Einordnung eines Objektes in seinen zeitlichen, geographischen und kulturellen Rahmen ist ein solides wissenschaftliches Grundwissen über die jeweiligen materiellen Hinterlassenschaften. Dieses Grundwissen muss individuell erworben werden. Neben den grundlegenden Daten, wie Maßen, Materialien und Informationen zu den Fundorten eines Objektes sind es gerade die kulturellen Zusammenhänge, Sinnverknüpfungen und die Zusammenschau des Materials innerhalb einer Gattung, die einen tiefergehenden Zugang zu dem archäologischen Material ermöglichen.

Das Lernarrangement bietet eine Einführung in die Inhalte der Klassischen Archäologie. Dem Nutzer von Ariadne stehen unterschiedliche Lerneinheiten zur Verfügung, um sich im Selbststudium mit den Kernthemen der archäologischen Forschung auseinanderzusetzen und sich ein fundiertes Grundwissen über archäologische Zeugnisse und kulturelle Zusammenhänge anzueignen. Die einzelnen Einheiten sind: Antike Architektur, Plastik, Keramik und Sepulkralkultur. Die Inhalte von „Ariadne“ sind in unterschiedlichen Kapitel zusammengefasst. Diese wiederum sind so strukturiert, dass jeweils eine kurze Definition in das Sachgebiet einführt. Nachfolgend werden die Charakteristika einer bestimmten Gattung sowie deren typologische und chronologische Entwicklung aufgezeigt. Auf diese Weise erhält der Nutzer einen Überblick über die einzelnen Epochen mit ihren jeweiligen materiellen Hinterlassenschaften. Zur Erweiterung der Denkmälerkenntnis enthält jede Lerneinheit exemplarisch auch die entsprechenden Beispiele in einer Kurzvorstellung.

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Methodik

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Lernziele

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Nähere Informationen

Veröffentlicht am

September 15, 2017

Sprachen

Deutsch

Autor*innen

Prof. Dr. Martina Seifert

LRMI Metadaten

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Lernangebot
KIWI - Welcome Ehrenamt - „Informations- und Lernplattform zu Kultur und Integration durch Wissensaustausch“
Die seit Mitte 2015 steigende Anzahl an Geflüchteten, die sich von Europa einen Zufluchtsort und eine menschenwürdige Perspektive erhoffen, stellt eine große Herausforderung für unsere Gesellschaft dar. Auf diese Situation ist das Aus- und Weiterbildungssystem derzeit nur bedingt eingestellt und nicht adäquat handlungsfähig bzw. befähigt. Die in diesem Zusammenhang als pädagogisches Personal eingesetzten haupt- und ehrenamtlich Tätigen müssen daher bedarfsgerecht qualifiziert werden, um vermeintlichen De-Professionalisierungstendenzen entgegenzuwirken. Hier setzt „KIWI – Welcome Ehrenamt“ mit einer kollaborativen Lern- und Austauschstruktur an, welche die Userinnen und User im Sinne einer Learning Community mittels eines vorgegebenen barrierefreien, wissenschaftlich orientierten Informationspools eigenständig Wissen und Lösungsstrategien entwickeln lässt. In drei Modulen soll die Möglichkeit zum Wissenserwerb und -austausch geboten werden. In den Modulen „Bildung“, „Beratung“ und „Interkulturelle Kompetenz“ werden die Nutzerinnen und Nutzer über den KIWI-Erkenntnispfad (siehe Abbildung 1) durch ihren Lernprozess geleitet. Dabei wird durch Reflexionsaufgaben zunächst der eigene Lebensweltbezug zu den Inhalten hergestellt und den Userinnen und Usern geholfen, eigene Fragen an ihr Lernanliegen zu stellen.
Lernangebot
Methodenkompetenz
Welche Kompetenzen sind heute erforderlich, um die technischen Möglichkeiten für das wissenschaftliche Arbeiten im weitesten Sinne sinnvoll und sicher nutzen zu können? Diese Frage stellt den übergreifenden Ansatz aller drei Teilprojekte des Clusters „Methodenkompetenz“ dar. Das Projekt Medienkompetenz – Lernmodule und Projekte der eLearning-Büros der UHHFakultäten bietet Online-Materialien zum Selbststudium und Workshops zur Konzeption, Erstellung und Anwendung von eigenen digitalen Medien wie Webseiten, Blogs, Video-Tutorials und Online-Befragungen. Dabei wird ein Verständnis von Datenschutz und informationeller Selbstbestimmung berücksichtigt. Zielgruppe sind all jene, die einen sachkundigen Umgang mit Medien als Schlüsselkompetenz in der digitalen Welt auffassen und darunter mehr verstehen als die Fähigkeit, mit modernen Hilfsmitteln zu lernen, zu kommunizieren und sich zu informieren. „Gegoogelt, kopiert, zitiert – fertig?“ – Workshop zur Bewertung von Informationsquellen: In unserer Wissensgesellschaft haben sich Verfahren etabliert, die das Veröffentlichen frei erfundener oder gefälschter Forschungsergebnisse nach Möglichkeit auszuschließen versuchen. Eine absolute Sicherheit kann und wird es jedoch nicht geben. Das beste Qualitätssicherungsverfahren entbindet den wissenschaftlich tätigen Menschen daher in keinem Fall von seiner Verantwortung, den ihm zugänglichen Informationen stets kritisch und mit größter Sorgfalt zu begegnen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterziehen Quellen unterschiedlicher Art einem umfassenden Qualitätscheck. Im Vordergrund stehen dabei Fragen nach der Authentizität der Quelle und der Glaubwürdigkeit der Urheberin oder des Urhebers, der Einzigartigkeit, der Erwartungskonformität oder Akkuratesse, der Vollständigkeit, Aktualität oder der verlässlichen Zugänglichkeit und Zitierfähigkeit. Das Projekt Diversität und Lernen in Online-Szenarien des Zentrums für Weiterbildung der UHH macht das Lernen selbst zum Thema. In einem Online-Szenario werden individuelle Lern- und Arbeitsstrategien sowie Kompetenzen für die Zusammenarbeit in heterogenen Gruppen erarbeitet. Neben der Inhaltsvermittlung mittels Text, Grafiken, Podcasts, Videos und Selbsttests erarbeiten die Teilnehmenden eine Fallstudie in Teams mithilfe von Forum, Virtual Classroom und simultaner Dokumentenbearbeitung. Die HOOU bietet die Chance, dass Menschen mit verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen sowie aus unterschiedlichen Disziplinen und beruflichen Kontexten gemeinsam an Aufgaben arbeiten und Probleme lösen. Damit Kollaboration unter derart anspruchsvollen Bedingungen gelingt, wird zum einen ein gruppenpsychologisches Hintergrundwissen vermittelt. Zum anderen werden Instrumente und Methoden des Projektmanagements erprobt.
Lernangebot
Digital Mapping – ein Lernportal zu Geographischen Informationssystemen (GIS)
Das Arbeiten mit geografischen Informationssystemen (GIS) ist eine Kernmethode der Geografie, wird aber auch in der Geologie, der Meteorologie oder der Ethnologie genutzt. Die Funktion eines GIS ist es, räumliche Informationen zu erfassen, verarbeiten, analysieren und präsentieren. Das Projekt Digital Mapping gibt den Lernenden eine Einführung in das Feld der Kartografie und der geografischen Informationssysteme, welche zeit- und ortsunabhängig genutzt werden kann. Es wird ausschließlich mit Open-Source-Programmen gearbeitet, SAGA GIS und QGIS, und mit frei zugänglichen Daten aus der Stadt Hamburg. Dabei werden lokale Themen wie Hochwasser, Kommunalpolitik sowie Arten- und Lärmschutz behandelt. Diese sollen sich basierend auf dem informatikdidaktischen Ansatz „Informatik im Kontext“ am lebensweltlichen Kontext der Lernenden orientieren. Das Projekt ist in drei aufeinander aufbauende Module aufgeteilt. Jedes Modul beschäftigt sich mit einer übergeordneten Thematik, anhand derer eine Methode gelehrt werden soll. Am Beginn eines jeden Moduls wird ein Video in die Thematik einführen, um das Interesse an der Methode zu wecken. Darauf aufbauend werden Lernvideos den Umgang mit den Programmen anleiten. Übungsaufgaben zur Vertiefung der Methoden werden ebenfalls angeboten.