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Zusammenfassung

In Hamburg-Blankenese haben sich Nachbarinnen und Nachbarn gegen die Pavillons für Flüchtlinge gewehrt. Nachbarschaft mit Flüchtlingen können sich viele nicht vorstellen. Dass sie sich im wahrsten Sinne aufbauen lässt, haben Geflüchtete, Studierende, Gewerbeschülerinnen und -schüler und Alteingesessene im Projekt „Building a Proposition for Future Activities“ im September 2016 gezeigt.

Rosa füllt den flüssigen Beton aus dem Mischer in die Schubkarre. Lukas schiebt die Karre zum Kofferraum seines Autos, gibt sie Florian in die Hand, steigt ein und fährt los. Ohne einen Tropfen zu verschütten, kommen die beiden und der Beton auf der Baustelle an. Für die Weiterverarbeitung stehen Shafiq und Julia schon mit selbstgebauten Patschen bereit. Zügig wird der Beton mit gekonnten Bewegungen glattgestrichen. Zum Abschlussfest der vom Verein „Poppenbüttel hilft“ veranstalteten „Summer School Building a Proposition for Future Activities“ spielen alte und neue Nachbarinnen und Nachbarn hier Minigolf.

Zusammen mit dem Lehr- und Forschungsprogramm Urban Design (UD) der HafenCity Universität Hamburg (HCU) haben die Nachbarinnen und Nachbarn der geplanten Flüchtlingsunterkunft „Poppenbüttel 43“ für das Projekt Begegnungshaus in zahlreichen Situationen gekämpft. Ein langwieriger und streitbarer Prozess mit vielen Beteiligten und sich ändernden Rahmenbedingungen, dessen Knowhow und know why nun von UD in das Learning-Arrangement „Projektmanagement in Urban Design“ übersetzt und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

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Methodik

Im Rahmen der „Summer School Building a Proposition for Future Activities“ wurden Projektmanagement Tätigkeiten in Form von Videos, Fotos, Diagrammen und Texten notiert und in ein Projektarchiv übertragen. Dieses Archiv stellt den Wissensraum der Projektarchäologie als Basis für die Analyse und Vermittlung der Tätigkeiten eines Projektmanagements in Urban Design dar.

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Lernziele

  • Einblick in die Methoden, Werkzeuge, Theorien und Ressourcen der Erarbeitung eines Motivs und einer Fragestellung aus dem und für den forschenden und gestalterischen Umgang mit dem Gegenstand des Urbanen und dessen Übersetzung in Projektierungen
  • Bewusstsein über die Spielräume und Haltungen des Urban Design in gegenwärtigen Stadtentwicklungsprozessen
  • Einblick in akademische Arbeits- und Wissensbestände
  • Fähigkeiten, relevante Diskurse und Hypes in der Konzeptualisierung von Stadtentwicklungsprozessen zu verstehen
  • Fähigkeiten, eigene Projekte mit geeigneten Medien darzustellen und zu vermitteln

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Veröffentlicht am

September 15, 2017

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