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Zusammenfassung

Bei Intergeschlechtlichkeit (diverse sex development, dsd) handelt es sich um ein unbekanntes und tabuisiertes Phänomen. Es handelt sich um einen Oberbegriff, der sehr verschiedene angeborene Erscheinungsformen umfasst, bei denen die körperlichen Geschlechtsmerkmale nicht alle einem Geschlecht entsprechen (z.B. Androgenresistenz, Gonadendysgenesien, Klinefelter). Seit 2013 sieht das deutsche Personenstandsrecht vor, dass der Geschlechtseintrag bei einem Kind mit nicht bestimmbarem Geschlecht offen bleiben muss. Die neuen medizinischen Leitlinien (2016) raten zu äußerster Zurückhaltung hinsichtlich irreversibler Eingriffe beim nicht-einwilligungsfähigen betroffenen Kind. Offene Fragen bestehen zur Notwendigkeit von Genitaloperationen, Gonadenentfernungen, Hormongabe und zum „Erziehungsgeschlecht“. Was hilft Eltern in ihren Entscheidungsprozessen?

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Methodik

Transdisziplinärer Webblog zur Aufklärung und Wissensvermittlung über Intergeschlechtlichkeit. Erfahrungswissen soll Fachwissen gegenübergestellt, Kunst als Verstehenshilfe eingebunden werden. Die Lernenden können sich selbständig, ohne festen Lernpfad mit den Themen und Materialen beschäftigen, die sie interessieren und sich ihren eigenen Fragestellungen widmen.

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Lernziele

Das Projekt will Wissen und Wissenslücken zum Umgang mit Variationen der körperlichen Geschlechtsmerkmale vermitteln. Es will die Schönheit geschlechtlicher Variationen, wissenschaftliche Kontroversen und offene Fragen sichtbar machen.

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Nähere Informationen

Veröffentlicht am

September 17, 2017

Sprachen

Deutsch

Autor*innen

Dr. Katinka Schweizer

Dr. Ute Lampalzer

Prof. Dr. Peer Briken

& Kooperanden

LRMI Metadaten

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Mehr Lernangebote

Lernangebot
Musikalischer Dialog
'Über Musik zu reden ist wie über Architektur zu tanzen', verkündete einst der große Frank Zappa auf seine unvergleichlich polemische Weise. Dennoch ist es der dialogische Austausch, durch den gegenseitiges Verständnis auch in der Musik erst möglich wird. Sagen sie einem indischen Musiker einmal, dass er einen Blues spielen soll. Oder sagen sie einem Konzertpianisten, dass das nächste Musikstück über einen speziellen traurigen Makam gespielt wird. Geradezu notwendig ist dieser Austausch nämlich, wenn sich verschiedene Musiker nicht im Rahmen derselben musikalischen Idiome bewegen. Hier wäre eine Verständigung ohne Erklärung der musikalischen Praxis quasi unmöglich. Denn oral tradierte Musik aus anderen Kulturen oder eine spezielle Aufführungspraxis ist nicht einfach ohne jede Erklärung zu begreifen, nachzumachen und in die eigene Spielpraxis umzusetzen. Vor allem dann nicht, wenn sie idiomatischen Prinzipien folgt, die fast wie ein Geheimwissen nur wenigen Menschen zu eigen sind. In Brasilien ändern sich die Samba Grooves z.T. von Dorf zu Dorf. In Syrien sind es die Makams. Beispiele für derartig regionale Idiome gibt es viele. Hier ist eine eine dialogische Auseinandersetzung zwischen den Musikern eine Notwendige Voraussetzung für einen konstruktiven gemeinschaftlichen musikalischen Prozess. Für einen Komponisten und Arrangeur ist es unerlässlich seine Instrumente und die verschiedenen Stilistiken, in denen er sich bewegt, so gut wie möglich zu kennen. Es macht einen guten Arrangeur aus, v.a. von den kleinen Besonderheiten eines Instrumentes oder Genres zu wissen und diese frei im Kompositionsprozess zu nutzen. Erläuterungen oder eine Übersicht über verschiedene Tricks, Kniffe und Besonderheiten für spezifische Instrumente gibt es allerdings nicht, ebenso wie es zahlreiche Musikkulturen und Spielarten gibt, über die es kaum Aufzeichnungen gibt, da sie lediglich oral tradiert sind und nur im direkten Gespräch mit Menschen erlernt werden können, die idiomatisch sehr eng mit einer bestimmten Spielweise verwurzelt sind, sei es durch einen regionalen Bezug oder durch eine lebenslang kultivierte Spezialisierung einer musikalischen Aufführungspraxis. Ausgangspunkt für das HOOU Projekt der HfMT waren also sehr spezialisierte Fragestellungen auf die ein Komponist keine Antwort erhalten kann ohne mit einem Spezialisten zu sprechen. Solche Fragen könnten sein: Wie schreibe ich für eine Klappentrompete Musik? Welche syrischen Makams kann ich für ein fröhliches Musikstück verwenden? Welche rhythmischen Besonderheiten muss ich beachten, wenn ich einen authentischen brasilianischen Choro in meine Musik einfließen lassen möchte? Welche charakteristischen Instrumente benötige ich in einem Merengue und wie setze ich sie ein? Wie soll der Komponist also von den kleinen Details erfahren, die teilweise nur ein erfahrener Spieler zu berichten weiß? Er muss in einen Dialog mit seinen Künstlern treten. Genau an dieser Stelle setzt das HOOU Projekt »Musikalischer Dialog« an. In Zusammenarbeit mit u.a. Prof. Kerschek und Prof. Matthias Höfs lassen sich genau die Fragestellungen nach stilistischen und technischen Feinheiten in kurzen Videoclips erläutern. Die Kernidee dieses Contentprojektes ist also die Beziehung zwischen Komponist/Musiktheoretiker und Instrumentalist und die Weitergabe von noch nicht dokumentiertem Spezialwissen musikalischer Praxis auf sehr hohem Niveau.
Lernangebot
Nachrichten für Kinder – ein Ratgeber für die Praxis
Kinder leben in einer von Medien geprägten und vermittelten Welt. Umso wichtiger ist es, die Medien- und Nachrichtenkompetenz von Kindern frühzeitig zu fördern. Doch wie unterscheiden sich Nachrichten für Kinder von solchen für Erwachsene? Wie müssen sie formuliert sein, damit Kinder sie verstehen? Wie lassen sich Fake News erkennen? Zu diesen und vielen weiteren Fragen haben Studierende des Masterstudiengangs „Information, Medien und Bibliothek“ der HAW Hamburg im Sommersemester 2018 im Rahmen des Seminars „Nachrichten für Kinder“ unter der Leitung von Vera Marie Rodewald und Silvia Worm offene Bildungsmaterialien (OER – Open Educational Resources) produziert. Das Projekt „Nachrichten für Kinder – ein Ratgeber für die Praxis“ möchte Lehrende, Lernende und Eltern dabei unterstützen, Kompetenzen im Umgang mit Kindernachrichten zu erwerben. Begleitet durch Toni und das Eichhörnchen können sich Interessierte anhand von freien Bildungsmaterialien die Grundlagen zum Thema erarbeiten. Die Projektseite www.nachrichten-fuer-kinder.de bündelt alle produzierten Materialien in sieben Kapiteln (Kinderpublikum, Gestaltungskriterien, Krisenthemen, persönliche Krisenthemen, Werbung, Fake News und Nachrichten mit Kindern gestalten) und liefert einen ersten Einblick in die Gestaltung und Reflexion von Kindernachrichten. Die dazugehörige Handreichung "Ein Ratgeber für die Praxis" fasst zudem Erläuterungen zum Aufbau und der Didaktik der themenspezifischen Materialien sowie wichtige Nutzungshinweise zusammen. Alle Materialien stehen interessierten Lernenden und Lehrenden für eigene Bildungskontexte zur Verfügung. Anmerkung: Die Materialien sind unterschiedlich lizenziert und haben diverse Autorinnen und Autoren, daher können als Autorinnen der OER nur die Projektleiterinnen namentlich genannt werden. Bitte entsprechend auf die jeweiligen Lizenzangaben im Lernangebot achten.
Lernangebot
Methodenkompetenz
Welche Kompetenzen sind heute erforderlich, um die technischen Möglichkeiten für das wissenschaftliche Arbeiten im weitesten Sinne sinnvoll und sicher nutzen zu können? Diese Frage stellt den übergreifenden Ansatz aller drei Teilprojekte des Clusters „Methodenkompetenz“ dar. Das Projekt Medienkompetenz – Lernmodule und Projekte der eLearning-Büros der UHHFakultäten bietet Online-Materialien zum Selbststudium und Workshops zur Konzeption, Erstellung und Anwendung von eigenen digitalen Medien wie Webseiten, Blogs, Video-Tutorials und Online-Befragungen. Dabei wird ein Verständnis von Datenschutz und informationeller Selbstbestimmung berücksichtigt. Zielgruppe sind all jene, die einen sachkundigen Umgang mit Medien als Schlüsselkompetenz in der digitalen Welt auffassen und darunter mehr verstehen als die Fähigkeit, mit modernen Hilfsmitteln zu lernen, zu kommunizieren und sich zu informieren. „Gegoogelt, kopiert, zitiert – fertig?“ – Workshop zur Bewertung von Informationsquellen: In unserer Wissensgesellschaft haben sich Verfahren etabliert, die das Veröffentlichen frei erfundener oder gefälschter Forschungsergebnisse nach Möglichkeit auszuschließen versuchen. Eine absolute Sicherheit kann und wird es jedoch nicht geben. Das beste Qualitätssicherungsverfahren entbindet den wissenschaftlich tätigen Menschen daher in keinem Fall von seiner Verantwortung, den ihm zugänglichen Informationen stets kritisch und mit größter Sorgfalt zu begegnen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterziehen Quellen unterschiedlicher Art einem umfassenden Qualitätscheck. Im Vordergrund stehen dabei Fragen nach der Authentizität der Quelle und der Glaubwürdigkeit der Urheberin oder des Urhebers, der Einzigartigkeit, der Erwartungskonformität oder Akkuratesse, der Vollständigkeit, Aktualität oder der verlässlichen Zugänglichkeit und Zitierfähigkeit. Das Projekt Diversität und Lernen in Online-Szenarien des Zentrums für Weiterbildung der UHH macht das Lernen selbst zum Thema. In einem Online-Szenario werden individuelle Lern- und Arbeitsstrategien sowie Kompetenzen für die Zusammenarbeit in heterogenen Gruppen erarbeitet. Neben der Inhaltsvermittlung mittels Text, Grafiken, Podcasts, Videos und Selbsttests erarbeiten die Teilnehmenden eine Fallstudie in Teams mithilfe von Forum, Virtual Classroom und simultaner Dokumentenbearbeitung. Die HOOU bietet die Chance, dass Menschen mit verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen sowie aus unterschiedlichen Disziplinen und beruflichen Kontexten gemeinsam an Aufgaben arbeiten und Probleme lösen. Damit Kollaboration unter derart anspruchsvollen Bedingungen gelingt, wird zum einen ein gruppenpsychologisches Hintergrundwissen vermittelt. Zum anderen werden Instrumente und Methoden des Projektmanagements erprobt.