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Zusammenfassung

In diesem Laborpraktikum der Physik wird das Pendel als ein einfaches Beispiel aus der Schwingungslehre erarbeitet. Schwingungen begegnen uns im normalen Leben überall, sei es in Uhren, im Stoßdämpfer, beim Telefonieren, in der Mikrowelle…

Mit Mitteln, die in jedem Haushalt zu finden sind, können die Lernenden unter Anleitung ihr eigenes Pendel konstruieren. Die Erkenntnis, dass Physik uns eigentlich immer und überall begegnet, ermöglicht einen ganz niedrigschwelligen Zugang zur Physik - auch für diejenigen, die sich sonst gar nicht so sehr dafür interessieren würden.

Wissenschaftliche Laborarbeit ist nämlich wesentlich, unerlässlich und verpflichtend für alle Studierenden der Ingenieurs- und Naturwissenschaften, doch oft ist diese Arbeitsweise aus der Schule völlig unbekannt.

  • Wie sieht es eigentlich in einem Labor aus?
  • Was versteht man konkret unter wissenschaftlicher Laborarbeit?
  • Wie werden Versuche aufgebaut, durchgeführt und dokumentiert?
  • Was sind das alles für Apparate?
  • Und was muss ich dabei beachten, wenn ich die Geräte miteinander verbinde?
  • Wie messe ich mit einer Schiebelehre?
  • Und wie runde ich richtig, so dass das Ergebnis noch stimmt?

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Methodik

Es handelt sich um videobasierte interaktive Onlinekurse. Wenn Ihnen die Videos zu langsam vorangehen und Sie merken, dass Sie die Inhalte schon kennen, können Sie sich auch zunächst das Zusammenfassungsvideo am Ende des Sliders anschauen. Ist Ihnen das meiste, aber nicht alles aus der Zusammenfassung geläufig, schauen Sie sich nur die Videos an, die für Sie Neues enthalten. Nehmen Sie sich die Zeit, Videos auch mal anzuhalten oder zurückspulen, wenn Sie etwas nicht verstanden haben, und Beispiele in den Videos selbst durchzurechnen. Machen Sie auf jeden Fall alle Aufgaben und Übungen. Wiederholen Sie die Übungen, eventuell sogar mehrmals. Insbesondere die Aufgaben, bei denen Sie nicht sofort die richtige Lösung haben, sollten im Fokus stehen. Aber auch die anderen können Sie ruhig wiederholen. Es ist wichtig, dass Sie Routine beim Lösen von Aufgaben gewinnen, und das geht nur mit ausreichender Übung.

Melden Sie sich auf der Plattform ViaMINT an (oder registrieren Sie sich unverbindlich) und nutzen Sie die attraktiven Lernmaterialen, die aus kurzen Lehrvideos, Screencasts, Übungen und interaktiven Elementen bestehen.

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Lernziele

Nach der Bearbeitung der 6 Lektionen werden Sie wissen, was bei der Durchführung physikalischer Experimente beachtet werden muss, Sie werden Messreihen richtig durchführen können, Daten korrekt auswerten und Ergebnisse sinnvoll interpretieren.

Mit einem kleinen Experiment zum Selberbauen und Nachmachen zeigen Dagmar Rokita und Carsten Westarp Ihnen in diesem Modul unerlässliche Basics für die Arbeit im Labor.

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Nähere Informationen

Veröffentlicht am

May 08, 2019

Sprachen

Deutsch

Autor*innen

Dagmar Rokita

Carsten von Westarp

LRMI Metadaten

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Lernangebot
Musikalischer Dialog
'Über Musik zu reden ist wie über Architektur zu tanzen', verkündete einst der große Frank Zappa auf seine unvergleichlich polemische Weise. Dennoch ist es der dialogische Austausch, durch den gegenseitiges Verständnis auch in der Musik erst möglich wird. Sagen sie einem indischen Musiker einmal, dass er einen Blues spielen soll. Oder sagen sie einem Konzertpianisten, dass das nächste Musikstück über einen speziellen traurigen Makam gespielt wird. Geradezu notwendig ist dieser Austausch nämlich, wenn sich verschiedene Musiker nicht im Rahmen derselben musikalischen Idiome bewegen. Hier wäre eine Verständigung ohne Erklärung der musikalischen Praxis quasi unmöglich. Denn oral tradierte Musik aus anderen Kulturen oder eine spezielle Aufführungspraxis ist nicht einfach ohne jede Erklärung zu begreifen, nachzumachen und in die eigene Spielpraxis umzusetzen. Vor allem dann nicht, wenn sie idiomatischen Prinzipien folgt, die fast wie ein Geheimwissen nur wenigen Menschen zu eigen sind. In Brasilien ändern sich die Samba Grooves z.T. von Dorf zu Dorf. In Syrien sind es die Makams. Beispiele für derartig regionale Idiome gibt es viele. Hier ist eine eine dialogische Auseinandersetzung zwischen den Musikern eine Notwendige Voraussetzung für einen konstruktiven gemeinschaftlichen musikalischen Prozess. Für einen Komponisten und Arrangeur ist es unerlässlich seine Instrumente und die verschiedenen Stilistiken, in denen er sich bewegt, so gut wie möglich zu kennen. Es macht einen guten Arrangeur aus, v.a. von den kleinen Besonderheiten eines Instrumentes oder Genres zu wissen und diese frei im Kompositionsprozess zu nutzen. Erläuterungen oder eine Übersicht über verschiedene Tricks, Kniffe und Besonderheiten für spezifische Instrumente gibt es allerdings nicht, ebenso wie es zahlreiche Musikkulturen und Spielarten gibt, über die es kaum Aufzeichnungen gibt, da sie lediglich oral tradiert sind und nur im direkten Gespräch mit Menschen erlernt werden können, die idiomatisch sehr eng mit einer bestimmten Spielweise verwurzelt sind, sei es durch einen regionalen Bezug oder durch eine lebenslang kultivierte Spezialisierung einer musikalischen Aufführungspraxis. Ausgangspunkt für das HOOU Projekt der HfMT waren also sehr spezialisierte Fragestellungen auf die ein Komponist keine Antwort erhalten kann ohne mit einem Spezialisten zu sprechen. Solche Fragen könnten sein: Wie schreibe ich für eine Klappentrompete Musik? Welche syrischen Makams kann ich für ein fröhliches Musikstück verwenden? Welche rhythmischen Besonderheiten muss ich beachten, wenn ich einen authentischen brasilianischen Choro in meine Musik einfließen lassen möchte? Welche charakteristischen Instrumente benötige ich in einem Merengue und wie setze ich sie ein? Wie soll der Komponist also von den kleinen Details erfahren, die teilweise nur ein erfahrener Spieler zu berichten weiß? Er muss in einen Dialog mit seinen Künstlern treten. Genau an dieser Stelle setzt das HOOU Projekt »Musikalischer Dialog« an. In Zusammenarbeit mit u.a. Prof. Kerschek und Prof. Matthias Höfs lassen sich genau die Fragestellungen nach stilistischen und technischen Feinheiten in kurzen Videoclips erläutern. Die Kernidee dieses Contentprojektes ist also die Beziehung zwischen Komponist/Musiktheoretiker und Instrumentalist und die Weitergabe von noch nicht dokumentiertem Spezialwissen musikalischer Praxis auf sehr hohem Niveau.
Lernangebot
Recherchekompetenz
Wissenschaftliche Hausarbeiten leiden häufig unter ungenauer Literaturrecherche. Zeigen Sie Ihren Studierenden mit dem „Grundlagenmodul Recherchekompetenz“, wie sie fachwissenschaftliche Informationsressourcen effizienter nutzen! „Ich finde nichts zu meinem Hausarbeitsthema“, klagt der Student, „die Professorin will, dass ich aktuelle fachwissenschaftliche Literatur zitiere, aber ich finde nichts Passendes!“ Sätze wie diese hören Lehrende oft. Der Student hatte mit einer Suchmaschine Beiträge gefunden, deren Qualität schwer einzuschätzen ist, und in der Bibliothek Lehrbücher ausgeliehen, die in einer Veranstaltungsankündigung empfohlen wurden. Für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit seinem Hausarbeitsthema benötigt er aber Fachbücher, Zeitschriftenartikel und Beiträge in Sammelwerken, insbesondere Kongressberichte. Das Problem ist, dass er wie viele Lernende nicht weiß, welche Zugänge zu fachwissenschaftlichen Informationsressourcen es gibt und wie er sie effizient nutzen kann. Ihm und allen Leidensgenossinnen und -genossen kann nun geholfen werden.
Lernangebot
Russland 2.0: Das Land durch seine Sprache und Medien verstehen
Das HOOU-Projekt „Russland 2.0“ eröffnet Zugänge zu Fragen, die nur beantwortet werden können, wenn man sich tatsächlich in die Kultur Russlands vertieft, in sie eintaucht: Wie denken und fühlen die Menschen in Russland, was bewegt sie, und was bewegen sie? Kurz: Wie tickt Russland heute? Der Weg, um sich Antworten auf diese Fragen zu erarbeiten, führt in unserem Konzept über die Sprache und ihre Medien. Das Projekt „Russland 2.0“ ist als webbasierte Informations- und Lernplattform angelegt. Sie beinhaltet drei eng miteinander verzahnte Module, die ein ganzheitliches Lernszenario umsetzen: das Quellenmodul, das Sprachmodul und das Landeskundemodul. Die Module binden verschiedene Medien und Werkzeuge ein und stützen sich gegenseitig. Diese modulare Struktur ermöglicht das komplexe Erarbeiten von Inhalten entlang thematischer Stränge; es lässt aber auch den flexiblen Zugriff auf Module und Themen zu und ermöglicht nichtlineare Lernszenarios. Den Nutzenden wird damit Raum für eigene Lernwege gegeben: Sie können Angebote nach individuellen Interessen und Sprachniveaus auswählen und an ihre konkreten Bedürfnisse und bevorzugten Lernmethoden anpassen. Die Modularität der Plattform hat einen weiteren, entscheidenden Vorzug: Sie ist der Garant dafür, dass das Projekt „Russland 2.0“ langfristig wachsen kann.