Das erwartet dich

Ein leicht verständliches und praxisnahes Lernangebot, das zu einer vielfältigen und diskriminierungsfreien Medienlandschaft beitragen möchte.

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Zusammenfassung

Die OER stellt zentrale Elemente der geschlechter- und diversitybewussten Mediengestaltung vor. Anhand von wiederkehrenden Logiken (Zentrum-Peripherie, Sichtbarkeit-Unsichtbarkeit, Wissen-NichtWissen) sollen die Lernenden verstehen, wie Ausschlüsse aufgrund von Geschlecht, Sexualität, Rassismus, sozialer Herkunft oder ähnlichem in Bild und Text reproduziert werden. Dabei geht es um die Produktion von Texten, die Bildgestaltung und die filmische Repräsentation. Neben der Sensibilisierung ist es Ziel der OER, Mediengestaltenden in Form von Checklisten und kreativen Beispielen Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie stereotype und ausschließende Medien verändern.

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Gehe zu: Was ist Gender?

Methodik

Die OER setzt didaktisch auf verschiedenen Ebenen an: Auf inhaltlicher Ebene erfolgt eine Gliederung in (1) allgemeine Aspekte, die für die Auseinandersetzung mit verschiedenen Diversitätskategorien und ihrer Darstellung kennzeichnend sind (etwa Zentrum-Peripherie, Sichtbarkeit-Unsichtbarkeit) sowie in die spezifischeren Themengebiete (2) Gender/Sexismus, (3) ethnische Herkunft/Rassismus, (4) Dis:Ability/Ableismus, (5) soziale Herkunft/Klassismus. Auf diese Weise können Lernende einen allgemeinen Einstieg wählen oder themen- und bedürfnisspezifisch einzelne Inhalte herausgreifen.

Die Themen sind in je ähnlicher Weise strukturiert in einen Einleitungsteil, einen Teil zu sprachlicher Mediengestaltung, einen Teil zu visueller und audiovisueller Mediengestaltung, eine Checkliste und ein Expert:inneninterview. Zu jedem Thema gibt es verschiedene (multi-)mediale Artefakte, die der mal informativen (z.B. Erklärfilme, Texte), mal illustrativen (z.B. Best/Worst Practice ), mal spielerischen (z.B. H5P-Quizzes) Auseinandersetzung dienen, an geeigneten Stellen verweisen die Inhalte zudem aufeinander. Einerseits ergibt sich daraus eine wiedererkennbare Makrostruktur, welche ein konstinuierliches "Durcharbeiten" des Angebots erlaubt (etwa in Seminarkontexten oder Workshops), andererseits ist durch die modularisierte Mikrostruktur auch eine nur partielle Teilnahme am Angebot möglich, wodurch insbesondere externe Medienschaffende angesprochen werden sollen, die auf der Suche nach bestimmten Informationen sind. Geplant ist außerdem die Möglichkeit, das Angebot nutzer:innengesteuert entlang zentraler Kernfragen sortieren zu können.

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Lernziele

  • Zum einen sollen die Medienschaffenden an der HAW Hamburg für eine geschlechter- und diversitybewusste Mediengestaltung sensibilisiert werden. Die OER soll an allen Fakultäten eingesetzt werden, um Studierende frühzeitig auf exkludierende oder stereotypisierende Darstellungsweisen aufmerksam zu machen und um ihnen andere Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
  • Außerdem richtet sich die OER an externe Medienschaffende, die Interesse an dem Thema haben. Hierfür sind speziell die Checklisten von großem Wert. Im Mittelpunkt stehen auch hier Personen in der Ausbildung bzw. in der Frühphase der Professionalisierung.
  • Des Weiteren soll die OER die Entwicklung von Empfehlungen für eine geschlechter- und diversitybewusste Kommunikationsstrategie der HAW unterstützen.

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Technische Voraussetzungen

Das Lernangebot lässt sich mit einem gängigen Internetbrowser bedienen und ist soweit wie möglich barrierearm gestaltet.

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Nähere Informationen

Veröffentlicht am

April 07, 2021

Sprachen

Deutsch

Autor*innen

Isabel Collien

Sofia Mintre

Lara Bogan

Maike Reinerth

LRMI Metadaten

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