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Zusammenfassung

Wie wohne ich, wenn ich untergebracht werde? Welche Auswirkung hat der EU-Türkei Deal auf die türkische Küstenstadt Izmir? Wie und in welchen Zusammenschlüssen artikuliert sich Recht auf Stadt? Was hat Arbeiten mit Bleiben zu tun und Tätigsein mit Wohnen? „Fluchtwege: Urbane Gefüge der Migration“ verhandelt in Form eines interaktiven Netzwerks die dynamischen Wirkungsgefüge von Migration und Stadt und setzt die darin eingelagerten Handlungsfelder Transit, Recht, Wohnen, Arbeit, Bildung, Ressentiment und Recht auf Stadt zueinander in Verbindung. Gleichzeitig sucht die Plattform individuelle Wege unterschiedlicher Akteure durch das deutsche Asylverfahren nachzuzeichnen, was wiederum Rückbezüge zu den im Netzwerk verhandelten Positionen herstellt. „Fluchtwege: Urbane Gefüge der Migration“ ermöglicht eine multiperspektivische Analyse interdisziplinärer Wissensproduktion und fordert gleichzeitig dazu auf, neue Verbindungen zwischen fachlichen Positionen zu erarbeiten, diese zu hinterfragen, neu zu verknüpfen und dadurch neue Wissensbeststände zu erschließen.

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Methodik

Auszüge aus den HafenCity Lectures Vom Kommen und Bleiben. Wie Migration Stadt produziert werden auf der E-Learning Plattform in Form eines dynamischen Netzwerkes neu verknüpft und durch weitere Materialien wie wissenschaftliche Paper und Auszüge aus studentischen Arbeiten angereichert. Die Anknüpfungspunkte des Netzwerks an ein Diagramm des deutschen Asylverfahrens bieten die Möglichkeit, die Handlungsfelder in ihren Auswirkungen auf einzelne Akteure zu kontextualiseren. Im Arbeitsbereich leiten Fragestellungen, die die Themenfelder der HafenCity Lectures zueinander in Verbindung setzen, die Lernenden dazu an, die auf der Plattform verfügbaren Materialien neu zu verknüpfen und zu bearbeiten. Zu jeder Frage kann eine Materialsammlung angelegt werden mit deren Hilfe die Fragen beantwortet und eigene Inhalte produziert werden können.

Einstieg

Die Plattform kann über zwei Ebenen erschlossen werden: Unter Themen ordnen sich zu den Handlungsfeldern Transit, Recht, Wohnen, Arbeit, Bildung, Ressentiment und Recht auf Stadt thematische Cluster an, denen wiederum Materialien (Videos, Grafiken, Texte, Paragraphen, Links) zugeordnet sind. Durch Klicken auf die einzelnen Elemente werden diese angezeigt, zu den einzelnen Videos sind Informationen zu den Vortragenden verfügbar. Das deutsche Asylverfahren kann über die Wege erschlossen werden, die einzelner Akteure durch das Verfahren genommen haben. Bestimmte Punkte haben Verbindungen zu den thematischen Clustern, die diese Abläufe kontextualisieren und in ihren Auswirkungen aufzeigen. Hier sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Diagramm als Zeitdokument zu betrachten ist (deren Grundlage 2015 von Jakob Kempe und Renke Gudehus erarbeitet wurde) und keinesfalls Ersatz für Informationen über das aktuelle Asylverfahren in Deutschland oder rechtliche Beratung bietet.

Arbeitsbereich

Der Arbeitsbereich lädt dazu ein, das Material der Seite durch Fragen geleitet neu zu versammeln und durch eigene Beiträge zu erweitern. Um die persönlichen Materialsammlungen im Arbeitsbereich zu speichern (und auf Mobilgeräten aufzurufen) ist ein Log-In mit E-Mail und Benutzernamen erforderlich. Es gibt zwei Möglichkeiten Fragen zu beantworten: a) durch das Verfassen von Kurzantworten. Diese dienen dazu, sich einem Themenfeld anzunähern und fachliche Positionen anderer zu erfahren. Alle gegebenen Kurzantworten tauchen unter der gestellten Frage auf. b) über das Verfassen von Beiträgen. Diese Beiträge beschäftigen sich ausführlicher mit einer Fragestellung und erweitern das Netzwerk. Beiträge können in Form von Videos, Grafiken oder Texten (oder einer hybriden Form daraus) erstellt werden. Werden neue Begrifflichkeiten eingeführt, können diese in Form eines Glossareintrags ebenfalls die bereits bestehende Sammlung erweitern. Alle hochgeladenen Beiträge werden unter eine Creative Commons By SA 4.0 Lizenz gestellt (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de). Der Arbeitsbereich gibt zusätzlich zur Möglichkeit Material der Seite zu versammeln, weitere Hilfestellungen zur Erstellung der eigenen Arbeit:

  • Über den Index ist das gesamte Material nach Orten, Akteuren, Regelwerken, Praktiken und Diskursen verschlagwortet.
  • Das Glossar klärt Begrifflichkeiten, Akteure, Institutionen, die eine wichtige Rolle im Wirkungsgefüge des Netzwerks spielen.
  • Über Literatur können weiterführende, vertiefende Bücher und wissenschaftliche Paper gefunden werden.

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Lernziele

Durch die Beschäftigung mit dem Material bekommen die Lernenden Einblick in die Modi der Wissensproduktion der einzelnen Fachrichtungen und werden gleichzeitig durch die Fragestellung angeleitet, disziplinenübergreifend am Themenkomplex Stadt/Migration/Flucht zu arbeiten. Den Lernenden soll durch die Aufbereitung der Materialien in Form eines dynamischen Netzwerks die komplexen Wirkungsgefüge von Migration und Stadtproduktion vermittelt und über das Hochladen eigener Inhalte die Möglichkeit gegeben werden, die Website zu aktualisieren, zu erweitern und neu zu Verknüpfen.

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Nähere Informationen

Veröffentlicht am

October 16, 2018

Sprachen

Deutsch

Englisch

Autor*innen

Bernd Kniess

Alexa Färber

Nina Riewe

LRMI Metadaten

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Mehr Lernangebote

Lernangebot
Sonic Environments for Healing
„Lärm macht krank!“ steht auf dem Poster im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Und das stimmt natürlich – wir alle merken es und zahlreiche Studien sowie Einzelberichte belegen es: Lärm hat einen nachteiligen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Aber kannKlang auch eine anregende Wirkung haben? Oder brauchen wir einfach Stille? Studien zeigen auf, dass absolute Stille einen negativen Effekt auf die Psyche haben kann und dass sorgfältigausgewählte Musik stressreduzierend, schmerzlindernd und angstlösend wirken kann. Einfache Suchen auf YouTube nach „Entspannungsmusik“ oder „Naturklängen“ erzielen viele Treffer, von denen die meisten weit über drei Stunden lang sind. Das zeigtklar das Bedürfnis nach einer lang andauernden, unaufdringlichen und neutralen musikalischenUmgebung, vergleichbar vielleicht mit Eric Saties „Musique d’ameublement“ oder Brian Enos„Ambient music“. Genau dies ist eines der Ziele, die wir versuchen zu erreichen: ein Systemzu kreieren, das unbegrenzt, sich immer wieder verändernde, Klangtexturen generiert, das wiraber bis zu einem gewissen Punkt kontrollieren können. In einem „Healing Environment“-Pilotprojekt, das eng mit unserer Arbeit verbunden ist, war es unsere Aufgabe, Methoden zurVerbesserung des akustischen Umfelds des UKE Hamburg auszuloten und zu untersuchen, ob durch eine interaktive Klanginstallation die Atmosphäre auf einer Krankenhausstation positiv beeinflusst werden kann. Mit unserem HOOU Projekt möchten wir sowohl die Anwendungsmöglichkeiten im privaten Umfeld (homeapplications) erforschen, als auch das nötige Wissen verbreiten, sowie verschiedene Open-Educational-Resources (OER)-Lernmaterialien in Form von Videos und Texten produzieren undpräsentieren. Nach theoretischen Überlegungen und Übungen zu Methoden qualitativer Sozialforschung führen die Studierenden Befragungen und Beobachtungen durch und werten diese, nach einer offenen Diskussion, aus. Die von den Studierenden geschriebenen Texte, die den ganzen Prozess beschreiben und kommentieren, sollen die Grundlage für ähnliche zukünftige Projekte bilden und durch bilinguale (deutsche und englische) Fassungen ein breites Publikum erreichen. Um medizinisches Personal in das Thema "Klang und Gesundheit" einzuführen, produzieren wir eine kleine Serie von 3-5 minütigen Videos - unser Ziel hier ist ein Bewusstsein für die Wichtigkeit des Klanges, für das physische Wohlbefinden, zu wecken. Durch die Nutzung einer eigens für "Sonic Environments for Healing" gestalteten Version der DJster Software (http://djster.georghajdu.de/download/), versuchen wir, dieZusammenhänge zwischen Tonalität, Klangfarbe, Metrum etc. und den dadurch hervorgerufenen physischen Reaktionen systematisch zu erforschen. Für die Datensammlung verlassen wir uns stark auf die Beteiligung der Testpersonen. Dieses Projekt wird unterstützt durch die Studierenden der Studiengänge Multimediale Komposition, Musiktherapie und Systematische Musikwissenschaft sowie deren Dozenten Prof. Dr. Georg Hajdu (HfMT, Multimediale Komposition), Prof. Dr. Eckhard Weymann (HfMT, Musiktherapie), Prof. Dr. Clemens Wöllner (Uni, Systematische Musikwissenschaft) und Prof. Dr. Sebastian Debus (UKE).
Lernangebot
ApptogoHH - App und Tour
"ApptoGoHH“ ist eine einfache, webbasierte App zur Erstellung und Teilnahme an interaktiven Touren. Die Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg entwickelte die App im Rahmen eines Projektes der HOOU@UHH. Touren bestehen aus Orten, die entweder GPS-Koordinaten haben und/oder eine Reihenfolge. An den Standorten können verschiedene Inhaltselemente (Texte, Abbildungen, Links oder 360° Panoramabilder) sowie eine Aktion (Anweisung, Freitextfrage, Mehrfachauswahl) angebracht sein. Sie können Ihrer Tour unbegrenzt viele Orte hinzufügen. Durch eine festgelegte Reihenfolge können erzwingen, dass bestimmte Aktionen durchgeführt werden müssen, bevor Sie zum nächsten Standort wechseln können. Sie können auch erzwingen, dass sich ein Benutzer in der Nähe eines Standortes befinden muss, um auf seine Aktion zugreifen zu können. Wenn Sie eigene Touren erstellen, können Sie Ihre Tour auch durch ein Passwort verschlüsseln und somit einer begrenzten Teilnehmendengruppe zugänglich machen. Die App ist browserbasiert, und so unkompliziert mobil einsetzbar. Alle Inhalte mit Ausnahme von Panoramabildern werden lokal zwischengespeichert. Die Umsetzung folgender Touren stand in der Projektlaufzeit im Mittelpunkt: der Magdalene-Schoch-Hörsaal, eine Campus-Führung, eine Rechtshaus-Führung und die Zentralbibliothek Recht. Die Touren erreichen Sie hier: https://apptogohh.blogs.uni-hamburg.de/ Die App zum individualisieren finden Sie hier: https://gitlab.rrz.uni-hamburg.de/apptogohh/touren Die Anleitung dazu hier: https://gitlab.rrz.uni-hamburg.de/apptogohh/touren/blob/master/README.md
Lernangebot
SoilDiggiMap: Bodenkunde Lernen
Das übergeordnete Thema sind der Aufbau und die Eigenschaften der Böden in Deutschland mit dem Schwerpunkt Osten- und Süden. Um die Entstehung der unterschiedlichen Böden auf der Exkursion zu verstehen, wird jedoch ein Gesamtzusammenhang zwischen der geographischen Lage, dem Klima, dem Naturraum, der anthropogenen Nutzung, der Vegetation sowie dem geologischen Ausgangsgestein hergestellt. Im Projekt wurde eine digitale nationale Bodeninformationskarte (SoilDiggiMap) erstellt, die eine Darstellung der standortbezogenen Informationen in Texten, Bildern, Ausschnittkarten und Videos bündelt. Dazu liefert sie am Beispiel verschiedener Exkursionsräume Übungsaufgaben mit automatisiertem Feedback zu wichtigen Bodenthemen. Die Bodenkarte erleichtert in Kombination mit praxisorientierten Geländeveranstaltungen zu Blended-Learning-Szenarien das Lernen in der Vor- und Nachbereitung.