Das erwartet dich

Die HFBK Online Gallery vermittelt Kenntnisse in der Präsentation von zeitgenössischen Kunstwerken.

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Zusammenfassung

Das Projekt HFBK Online Gallery ist im Studienschwerpunkt Malerei bei Professor Anselm Reyle angesiedelt und eröffnet durch die Präsentation aktueller künstlerischer Positionen einen öffentlichen Diskursraum über zeitgenössische Kunst. Der digitale Ausstellungsraum erweitert die Ausstellungsmöglichkeiten und erschließt gleichzeitig neue Öffentlichkeiten. Regelmäßig werden externe, internationale KuratorInnen, KritikerInnen oder GaleristInnen eingeladen, die digitalen Ausstellungen zu kuratieren und die Präsentationen zu diskutieren. Studierende und die digitalen AusstellungsbesucherInnen können sich mit den Ausstellungsinhalten auseinandersetzen und eigene Anmerkungen oder Fragen einfließen lassen.

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Methodik

Ziel ist die (inter-)nationale Vernetzung und der Austausch zwischen KünstlerInnen, KuratorInnen und Publikum sowie die Schaffung einer weiteren Instanz, mit derer sich die Studierenden über die Grenzen Hamburgs hinaus präsentieren können.

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Lernziele

Die spezifischen Lehransätze einer Kunsthochschule sind nicht problemorientiert oder konfrontativ, sondern immer schon kollaborativ und partizipativ ausgerichtet. Lernerfolg lässt sich in diesem Sinne nicht an einem vorher festgelegten Katalog überprüfen, sondern konstituiert sich vor allem in einer gestiegenen Diskursfähigkeit und einer sich kontinuierlich entwickelnden künstlerischen Sprache. Dieser offene Lehransatz einer Kunsthochschule eignet sich aus unserer Sicht besonders gut für die vernetzte und offene Kommunikation, wie sie mit den digitalen Medien möglich ist. Der Einsatz unterschiedlicher digitaler Lehr- und Lernarrangements innerhalb von Lehrveranstaltungen vermittelt nicht nur Medienkompetenz, sondern ermöglicht auch selbstbestimmte, informelle und an konkreten Problemstellungen und Themenfeldern orientierte Lernprozesse.

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Nähere Informationen

Veröffentlicht am

October 17, 2019

Sprachen

Deutsch

Autor*innen

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Mehr Lernangebote

Lernangebot
rhizome.hfbk.net
rhizome.hfbk.net versucht das Experiment, die Besonderheiten einer Kunsthochschule mit den Möglichkeiten des Internet zu verbinden, das Analoge ins Digitale zu übersetzen. Es will die aktuelle künstlerische Produktion der Hochschule sowie die Diskurse, die hier geführt werden, ins Internet überführen und an die dort geführten Debatten anknüpfen. rhizome.hfbk.net lebt davon, dass hier viele unterschiedliche Stimmen zu Wort kommen: Studierende, Lehrende, Gastautor/innen, Kurator/innen, Kunstkritiker/innen, Netztheoretiker/innen und die interessierte Öffentlichkeit sorgen für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen. Gleichzeitig will es auf inhaltlicher und praktischer Ebene weiterführende Angebote bereitstellen, die sich aus den spezifischen Möglichkeiten des Digitalen ergeben und Impulse in die Hochschule zurückspielen. Dazu gehört z.B. das von Andreas Schlaegel konzipierte und betreute Format „Labor: Kritik im Netz“. Es widmet sich den aktuellen Entwicklungen von Kunstkritik im Netz: Welche Auswirkungen haben die neuen sozialen Medien auf Stil, Sprache und Form der Auseinandersetzung? Welche Formate stehen überhaupt zur Verfügung? Kann man eventuell neue erfinden? Welche Rolle spielt die Geschichte der Kunstkritik? Welche historischen Debatten sind heute noch oder schon wieder relevant? Und was können Künstler/innen aus den Diskussionen über Kunst im Internet für sich lernen bzw. wie gehen sie damit um?
Lernangebot
Commune
Das künstlerische Forschungsprojekt Commune untersucht in einer ersten Phase, welche gesellschaftlichen Faktoren in den neu eröffneten digitalen Räumen eigentlich vorhanden und in welche größeren Protokolle diese eingebettet sind. Welche Machtstrukturen gibt es bereits? Welche, meist unsichtbaren, technologischen als auch sozialen Normen bauen sich langsam auf? Welche wichtigen Differenzierungen in Sprache und Miteinander gehen verloren und welche sozialen Ungleichgewichte werden insbesondere im pädagogischen Kontext verstärkt?
Lernangebot
Musikalischer Dialog
'Über Musik zu reden ist wie über Architektur zu tanzen', verkündete einst der große Frank Zappa auf seine unvergleichlich polemische Weise. Dennoch ist es der dialogische Austausch, durch den gegenseitiges Verständnis auch in der Musik erst möglich wird. Sagen sie einem indischen Musiker einmal, dass er einen Blues spielen soll. Oder sagen sie einem Konzertpianisten, dass das nächste Musikstück über einen speziellen traurigen Makam gespielt wird. Geradezu notwendig ist dieser Austausch nämlich, wenn sich verschiedene Musiker nicht im Rahmen derselben musikalischen Idiome bewegen. Hier wäre eine Verständigung ohne Erklärung der musikalischen Praxis quasi unmöglich. Denn oral tradierte Musik aus anderen Kulturen oder eine spezielle Aufführungspraxis ist nicht einfach ohne jede Erklärung zu begreifen, nachzumachen und in die eigene Spielpraxis umzusetzen. Vor allem dann nicht, wenn sie idiomatischen Prinzipien folgt, die fast wie ein Geheimwissen nur wenigen Menschen zu eigen sind. In Brasilien ändern sich die Samba Grooves z.T. von Dorf zu Dorf. In Syrien sind es die Makams. Beispiele für derartig regionale Idiome gibt es viele. Hier ist eine eine dialogische Auseinandersetzung zwischen den Musikern eine Notwendige Voraussetzung für einen konstruktiven gemeinschaftlichen musikalischen Prozess. Für einen Komponisten und Arrangeur ist es unerlässlich seine Instrumente und die verschiedenen Stilistiken, in denen er sich bewegt, so gut wie möglich zu kennen. Es macht einen guten Arrangeur aus, v.a. von den kleinen Besonderheiten eines Instrumentes oder Genres zu wissen und diese frei im Kompositionsprozess zu nutzen. Erläuterungen oder eine Übersicht über verschiedene Tricks, Kniffe und Besonderheiten für spezifische Instrumente gibt es allerdings nicht, ebenso wie es zahlreiche Musikkulturen und Spielarten gibt, über die es kaum Aufzeichnungen gibt, da sie lediglich oral tradiert sind und nur im direkten Gespräch mit Menschen erlernt werden können, die idiomatisch sehr eng mit einer bestimmten Spielweise verwurzelt sind, sei es durch einen regionalen Bezug oder durch eine lebenslang kultivierte Spezialisierung einer musikalischen Aufführungspraxis. Ausgangspunkt für das HOOU Projekt der HfMT waren also sehr spezialisierte Fragestellungen auf die ein Komponist keine Antwort erhalten kann ohne mit einem Spezialisten zu sprechen. Solche Fragen könnten sein: Wie schreibe ich für eine Klappentrompete Musik? Welche syrischen Makams kann ich für ein fröhliches Musikstück verwenden? Welche rhythmischen Besonderheiten muss ich beachten, wenn ich einen authentischen brasilianischen Choro in meine Musik einfließen lassen möchte? Welche charakteristischen Instrumente benötige ich in einem Merengue und wie setze ich sie ein? Wie soll der Komponist also von den kleinen Details erfahren, die teilweise nur ein erfahrener Spieler zu berichten weiß? Er muss in einen Dialog mit seinen Künstlern treten. Genau an dieser Stelle setzt das HOOU Projekt »Musikalischer Dialog« an. In Zusammenarbeit mit u.a. Prof. Kerschek und Prof. Matthias Höfs lassen sich genau die Fragestellungen nach stilistischen und technischen Feinheiten in kurzen Videoclips erläutern. Die Kernidee dieses Contentprojektes ist also die Beziehung zwischen Komponist/Musiktheoretiker und Instrumentalist und die Weitergabe von noch nicht dokumentiertem Spezialwissen musikalischer Praxis auf sehr hohem Niveau.