Selbstbaudrohne/Renndrohne

in the air – Selbstbaudrohne/Renndrohne (MPEG-4 Video)


Wie der Name schon sagt: Renndrohnen sind für Rennen da. Drohnenrennen haben sich mittlerweile zu einem ernstzunehmenden Motorsport entwickelt, auch wenn die Ursprünge gerade mal ein paar Jahre zurückliegen. Das erste offizielle Rennen wurde 2014 in Australien ausgetragen. Neben dem Rennen fliegen eignet sich die Selbstbaudrohne oder Renndrohne aber auch für Freestyle-Flüge an interessanten Orten, beispielsweise in Lost Places. (Beachte dabei aber immer möglicherweise nötige Genehmigungen.)
„Richtige“ Renndrohnen müssen – um renntauglich zu sein – möglichst leicht sein und besonders gute Steuerungseigenschaften aufweisen. Eine durchschnittliche Renndrohne wiegt etwa 300 g, weniger ist natürlich besser.
Wer nicht an den offiziellen Rennen der Ligen teilnehmen will, bei denen besondere Beschränkungen gelten und wo die Drohnen teilweise gestellt werden, kann seine Renndrohne auch sehr gut selbst bauen. Benötigt wird dafür eine Reihe von Bauteilen. Das sind insbesondere der Quadrocopter-Rahmen, Propeller, die Flugsteuerung, Software (z.B. KISS oder Betaflight), eine Funke, Motoren und ein Motorregler (ESC – Electronic Speed Controller), ein FPV-Equipment – also ein VR-Brillen-Set – und Akkus.
Am weitesten verbreitet sind Quadcopter-Modelle mit vier Motoren, die in X-Form oder in Plus-Form angeordnet sein können. Beliebter ist die X-Form, weil bei der Plus-Form der Arm des vierten Motors im Weg ist, wenn man einen Gimbal montiert. Die Quadcopter-Form hat den Nachteil, dass der Ausfall eines Motors unweigerlich zum Absturz führt, weil die Drohne dann nicht mehr gut ausbalanciert ist. Bei Hexacoptern und Octacoptern kann ein ausgefallener Motor hingegen noch kompensiert werden.