1.4. Mobile Endgeräte

Abbildung 3: Kind mit Tablet in Lernraum (Photo by Andy Falconer on Unsplash).

Mobile Endgeräte unterscheiden sich von festen und portablen Endgeräten insofern, als dass sie nach Aichele und Schönberger (2016) hochgradig portabel sind und damit quasi immer mitgeführt werden können. Die Klasse der (hochgradig) mobilen Endgeräte ist als relativ neu zu beschreiben und kam, wenn man o.g. Definition folgt, erst mit der Entwicklung von Smartphones und Tablets auf.

Neben dem hohen Grad der Portabilität unterscheiden sich mobile Endgeräte von festen oder portablen Endgeräten des Weiteren durch die primäre Art der Nutzer:inneninteraktion, der Modularität und des dahinterliegenden Ökosystems des Softwarebezugs:

  • Die Bedienung mobiler Endgeräte wie Smartphones oder Tablets geschieht mittels Touchscreen mit Finger- und wahlweise Stifteingabe. Eingabegeräte wie Mäuse oder Tastaturen können aber je nach Modell eingesetzt werden. 
  • Eine modulare Erweiterbarkeit mobiler Endgeräte ist bis auf wenige Ausnahmen nicht oder nur sehr eingeschränkt (wie z.B. SD-Speicherkarten) möglich. Ausnahmen stellen Geräte wie z.B. das Fairphone dar.
  • Die Ökosysteme von mobilen Endgeräten basieren auf von Betreibern reglementierte und kuratierte digitale Vertriebsplattformen. Eine Installation von Drittsoftware außerhalb dieser Plattformen kann von den Endgeräteherstellern eingeschränkt oder verhindert werden.