1.3. Portable Endgeräte

Abbildung 2: Portable Endgeräte in Verbindung mit externen Ein- und Ausgabegeräten (Photo by John Hoang on Unsplash).

Der Übergang von portablen Endgeräten zu mobilen Endgeräten ist fließend, dennoch ist hier eine Unterscheidung möglich. Wie in der Differenzierung von Aichele und Schönberger (2016) beschrieben, sind portable Endgeräte wie Laptops, Notebooks oder Convertibles vollwertige Computersysteme[1], bei denen, im Gegensatz zu festen Endgeräten, die zentralen Ein- und Ausgabegeräte direkt integriert sind. Portable Endgeräte, wie z.B. Laptops, setzen dabei i.d.R. auf Desktopbetriebssysteme, wie z.B. Microsoft Windows, Apple macOS oder Linux-Distributionen (Arch, Debian, Ubuntu, Fedora, …) und ermöglichen auch den Multiboot-Betrieb. Im Gegensatz zu festen Endgeräten, bieten solche Endgeräte eine viel höhere Portabilität und können durch integrierte Akkus auch ohne direkte Stromverbindung eingesetzt werden.

Bei portablen Endgeräten haben sich unterschiedliche Geräteklassen entwickelt, die teilweise auch synonym benannt werden, wenngleich doch Unterschiede existieren[2]:

  • Laptops stellen leistungsfähige portable Geräte dar, die Arbeitsplatzrechner vollständig ersetzen können. Viele Modelle bieten die Möglichkeit einer Teilmodularität, z.B. den Austausch von Arbeits- oder Datenspeicher. Laptops sind, dem Namen nach, für das lokale Arbeiten gedacht, also „auf dem Schoß“ und nicht für den ultramobilen Einsatz, was sich in den Dimensionen der Geräte widerspiegelt. Die Grenzen zu „Notebooks“ sind fließend und eine sprachliche Abgrenzung zwischen Laptops und Notebooks ist oftmals nicht vorhanden. Dies ist insbesondere auch Effekt technologischer Entwicklung, die leistungsfähigere Laptops in Kombination mit geringen Dimensionen und Gewicht ermöglichen.
  • Notebooks sind eher als kleinere Laptops zu verstehen, die auf Grund des kleineren Volumens auch eine geringere Leistungsfähigkeit der Komponenten bieten. Die bekannteste Ausprägung von Notebooks stellen sogenannte Subnotebooks wie „Ultrabooks“ oder „Ultrathins“ dar (jeweils markenspezifische Warenzeichen der beiden Chip-Herstellen Intel und AMD), die Ansprüche an Gewicht, Akkulaufzeit und Portabilität.
  • Convertibles stellen Geräte dar, die sich durch Mechaniken wie Drehen, Klappen oder Entkoppeln von einem Laptop/Notebook zu einem Tablet transformieren lassen und somit ein Hybrid zwischen portablen und mobilen Endgeräten darstellen. Durch das nachträgliche Hinzufügen von Eingabegeräten wie Tastaturen an Tablets, wird die Grenze zwischen Convertibles und Tablets zunehmend fließend.


[1] Oftmals auf Basis der x86-Architektur
[2] Die beschriebenen Eigenschaften der Geräteklassen sind nicht allgemeingültig, da Gerätehersteller jeweils produktspezifische Entscheidungen treffen, die von den beschriebenen Eigenschaften abweichen können.