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Zusammenfassung

Das Wort MINT setzt sich aus den Initialen von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zusammen. MINTsprechen ist ein Angebot der Kinderforscher an der TUHH, einer Nachwuchsinitiative der Technischen Universität Hamburg. Es entführt Deutschlernende in die Welt der Naturwissenschaften und zeigt, wie leicht es ist, sich in ihr zu verständigen. Während sich die Nutzer des Online Programms mit naturwissenschaftlichen Fragestellungen auseinandersetzen und experimentieren, können sie ganz spielerisch Deutsch lernen und mit anderen Sprachlernern in Kontakt kommen.

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Methodik

Experimentieren und dabei Deutschlernen? Mit MINTsprechen geht das ganz leicht. Auf der Online Plattform erwarten die Nutzer in Zukunft spannende Experimentierthemen, welche mit Sprachübungen verknüpft sind.

In der ersten Lerneinheit widmet sich das Projekt dem Thema Strömungen: Was ist eine Strömung und wie verhält sie sich? Über den Online-Blog können die Nutzer mit anderen Lernenden in Kontakt treten, sich über ihre Experimentierergebnisse austauschen und so ihre Sprachkenntnisse erweitern.

MINTsprechen richtet sich an Deutschlernende ab 13 Jahren. Für die eigenständige Bearbeitung der Kurse werden einfache Deutsch-Kenntnisse vorausgesetzt. Sonst ist die Unterstützung eines deutschsprachigen Mentors erforderlich. Für Pädagogen mit dem Schwerpunkt Deutsch als Fremdsprache und anderen Interessierten stehen Downloadmaterialien zur Anleitung einer Experimentierstunde zur Verfügung.

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Lernziele

Mit MINTsprechen soll Sprachlernern mit Interesse für Naturwissenschaften ein Zugang zur deutschen Sprache und eine Plattform zum Dialog mit anderen geboten werden. Ziel ist es, den Austausch über naturwissenschaftliche Sachverhalte anzuregen und Deutschlerndende zum aktiven Sprachgebrauch zu animieren. Während des Experimentierens setzen sich die Nutzer mit der Methode des Forschenden Lernens auseinander und bekommen so einen Einblick, wie Forschung an einer Hochschule funktioniert. Zusätzlich zu den Experimenten werden in Zukunft verschiedene Forschungsbereiche der Technischen Universität Hamburg vorgestellt.

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Nähere Informationen

Veröffentlicht am

September 13, 2017

Sprachen

Deutsch

Autor*innen

Stephanie Stelzer

Maren Sylvester

Gesine Liese

Julia Husung

Kinderforscher an der TUHH

LRMI Metadaten

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'Über Musik zu reden ist wie über Architektur zu tanzen', verkündete einst der große Frank Zappa auf seine unvergleichlich polemische Weise. Dennoch ist es der dialogische Austausch, durch den gegenseitiges Verständnis auch in der Musik erst möglich wird. Sagen sie einem indischen Musiker einmal, dass er einen Blues spielen soll. Oder sagen sie einem Konzertpianisten, dass das nächste Musikstück über einen speziellen traurigen Makam gespielt wird. Geradezu notwendig ist dieser Austausch nämlich, wenn sich verschiedene Musiker nicht im Rahmen derselben musikalischen Idiome bewegen. Hier wäre eine Verständigung ohne Erklärung der musikalischen Praxis quasi unmöglich. Denn oral tradierte Musik aus anderen Kulturen oder eine spezielle Aufführungspraxis ist nicht einfach ohne jede Erklärung zu begreifen, nachzumachen und in die eigene Spielpraxis umzusetzen. Vor allem dann nicht, wenn sie idiomatischen Prinzipien folgt, die fast wie ein Geheimwissen nur wenigen Menschen zu eigen sind. In Brasilien ändern sich die Samba Grooves z.T. von Dorf zu Dorf. In Syrien sind es die Makams. Beispiele für derartig regionale Idiome gibt es viele. Hier ist eine eine dialogische Auseinandersetzung zwischen den Musikern eine Notwendige Voraussetzung für einen konstruktiven gemeinschaftlichen musikalischen Prozess. Für einen Komponisten und Arrangeur ist es unerlässlich seine Instrumente und die verschiedenen Stilistiken, in denen er sich bewegt, so gut wie möglich zu kennen. Es macht einen guten Arrangeur aus, v.a. von den kleinen Besonderheiten eines Instrumentes oder Genres zu wissen und diese frei im Kompositionsprozess zu nutzen. Erläuterungen oder eine Übersicht über verschiedene Tricks, Kniffe und Besonderheiten für spezifische Instrumente gibt es allerdings nicht, ebenso wie es zahlreiche Musikkulturen und Spielarten gibt, über die es kaum Aufzeichnungen gibt, da sie lediglich oral tradiert sind und nur im direkten Gespräch mit Menschen erlernt werden können, die idiomatisch sehr eng mit einer bestimmten Spielweise verwurzelt sind, sei es durch einen regionalen Bezug oder durch eine lebenslang kultivierte Spezialisierung einer musikalischen Aufführungspraxis. Ausgangspunkt für das HOOU Projekt der HfMT waren also sehr spezialisierte Fragestellungen auf die ein Komponist keine Antwort erhalten kann ohne mit einem Spezialisten zu sprechen. Solche Fragen könnten sein: Wie schreibe ich für eine Klappentrompete Musik? Welche syrischen Makams kann ich für ein fröhliches Musikstück verwenden? Welche rhythmischen Besonderheiten muss ich beachten, wenn ich einen authentischen brasilianischen Choro in meine Musik einfließen lassen möchte? Welche charakteristischen Instrumente benötige ich in einem Merengue und wie setze ich sie ein? Wie soll der Komponist also von den kleinen Details erfahren, die teilweise nur ein erfahrener Spieler zu berichten weiß? Er muss in einen Dialog mit seinen Künstlern treten. Genau an dieser Stelle setzt das HOOU Projekt »Musikalischer Dialog« an. In Zusammenarbeit mit u.a. Prof. Kerschek und Prof. Matthias Höfs lassen sich genau die Fragestellungen nach stilistischen und technischen Feinheiten in kurzen Videoclips erläutern. Die Kernidee dieses Contentprojektes ist also die Beziehung zwischen Komponist/Musiktheoretiker und Instrumentalist und die Weitergabe von noch nicht dokumentiertem Spezialwissen musikalischer Praxis auf sehr hohem Niveau.