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Zusammenfassung

Im Projekt SciFiVisions geht es vor allem um das Denken von Zukunft, also um die Frage, wie die Zukunft aussehen könnte. Dabei wollen wir die Science Fiction (SF) nutzen, um in Form von Was wäre wenn?-Experimenten über die Zukunft und deren Gestaltung nachzudenken. Als Gesellschaft stehen wir vor einer Vielzahl an Herausforderungen, von denen die meisten bestimmt sind von neuen oder sich verändernden Technologien, die uns umgeben. Die Auswirkungen dieser Technologien immer richtig abzuschätzen, ist schwer, aber genau hier kommt die SF ins Spiel. Denn fiktionale Szenarien können einzelne Entwicklungen ins Extrem denken, sie können auch mal unwahrscheinlich oder schräg sein. Denn so ermöglichen sie es uns, einen neuen Blickwinkel einzunehmen und neue Handlungsräume zu erkennen.

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Methodik

In der Learning Community der TUHH stehen Hintergrundinformationen und Lerneinheiten zur Verfügung. Diese Einheiten stellen den Kern des Kurses dar. Sie können mitlesen, ganz ohne Anmeldung und weitere Verpflichtungen. Aber wir würden Sie dazu ermutigen wollen, sich zu registrieren und an der Diskussion hier in der Community teilzuhaben.

Darüber hinaus bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sollten Sie in der Nähe von Hamburg wohnen, sich direkt und persönlich an dem Projekt zu beteiligen. Im November und Dezember 2018 finden vier Film- und Diskussionsabende an der TUHH statt, zu denen Sie herzlich eingeladen sind.

Und schließlich möchte SciFiVisions ein kollaboratives Lernen ermöglichen, in dem Sie selbst einen Beitrag zum weiteren Lernen beisteuern können. Wir haben einen kurierten Bereich auf der Homepage, den wir MySciFiVision genannt haben. Hier können Sie Texte, Bilder, Spiele, Filme, Präsentationen oder Lernszenarien hochladen, die dann nach Prüfung der Gemeinschaft der Lernenden zur Verfügung gestellt werden. Was ist Ihr Beitrag zu SciFiVisions? Was möchten Sie anderen Lernenden über Science Fiction und unsere Zukunft mitteilen?

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Lernziele

Als Lernende können Sie die Science Fiction als Genre kennen- und verstehen lernen. Sie erfahren etwas über Entstehung und Entwicklung der SF. Aber vor allem können Sie hier lernen, wie populäre Kultur funktioniert und wie deren Motive und Themen aus unserer Gesellschaft entstehen. Der Kurs soll Sie anleiten, Kultur kritisch zu lesen, sie zu hinterfragen und somit eigene Denkprozesse anzuregen, die sie wiederum in den gesellschaftlichen Diskurs hineintragen. Idealerweise sind Sie am Ende des Kurses in der Lage, einen Beitrag im Fernsehen, einen Film oder ein Buch zu konsumieren und die darin behandelten Themen genau zu verstehen, sie zu reflektieren und eine Meinung dazu zu formulieren.

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Nähere Informationen

Veröffentlicht am

October 02, 2018

Sprachen

Deutsch

Autor*innen

Lars Schmeink

LRMI Metadaten

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Lernangebot
beyond the screen
Als die ersten Fernseher auf den Markt kamen, war der Bildschirm das Geheimnis: Sind da wirklich keine Menschen in dem Kasten? Heute stellen wir uns diese Frage nicht mehr – der Bildschirm ist unsere Welt. Doch jenseits der Oberfläche beginnt das eigentliche digitale Abenteuer: Alltagsgegenstände hacken, neue Smart Objects entwickeln und (de)konstruktiv kreativ werden. Und ja: Das kann jeder! Das zu beweisen, ist unsere Aufgabe. Für wen ist die Beyond the Screen-Plattform gemacht? Für jeden! Für Dich! In erster Linie sprechen wir Anfänger an – Leute also, die irgendwie Spaß daran hätten, Hacks auszuprobieren und coole Dinge zu bauen, die aber noch keinerlei Erfahrung haben und sich darum manchmal einfach auch nicht trauen. Ihnen möchten wir zeigen, dass das wirklich gar nicht schwer ist. Aber auch, wer vielleicht schon allererste Erfahrungen gesammelt hat, kann hier noch Inspirationen finden, wie er sich weiterentwickeln kann. Zu guter Letzt freuen wir uns auch, wenn Lehrerinnen und Lehrer unsere Ressourcen nutzen, um Schülerinnen und Schüler an Digitalität jenseits des Bildschirms heranzuführen. Du bist weder Lehrer noch Schüler – Du hast einfach Lust auf Machen? Sehr gut! Beyond the Screen ist wirklich für ALLE gemacht, die allein oder in der Gruppe ins Machen kommen wollen. Die Macher von Beyond the Screen Dieses Projekt ist im Rahmen eines Seminars der Fakultät Design, Medien und Information der HAW Hamburg entstanden. Die teilnehmenden Studierenden wurden unter Anleitung von Prof. Kabel vom Autorenteam unterstützt und gecoacht und haben tatsächlich einen Großteil dieses Projekts allein geschaffen. Wir danken unseren co-produzierenden Studierenden ganz herzlich für ihr Engagement, ihre Kreativität und ihren Hacker-Geist: Akiko Baldridge-Hohn, Andreas Berzdorf, Hilke Fomferra, Tessa Goliasch, Mareike Graff, Norman Heck, Calvin Heinzmann, Friderike Höft, Anton Jehle, Elena Kellinghusen, Anika Klevenow, Charleen König, Liliana Lovo, Daniel Nürrenbach, Natalia Pulido, Jan Ryklikas, Alexander Schiffke, Ruben Siedler, Elisabeth Spirin, Moritz Stoll, Julia Wirth, Sladjana Witt
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Commune
Das künstlerische Forschungsprojekt Commune untersucht in einer ersten Phase, welche gesellschaftlichen Faktoren in den neu eröffneten digitalen Räumen eigentlich vorhanden und in welche größeren Protokolle diese eingebettet sind. Welche Machtstrukturen gibt es bereits? Welche, meist unsichtbaren, technologischen als auch sozialen Normen bauen sich langsam auf? Welche wichtigen Differenzierungen in Sprache und Miteinander gehen verloren und welche sozialen Ungleichgewichte werden insbesondere im pädagogischen Kontext verstärkt?
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Was ist Gender?
Der Begriff "Gender" ist längst außerhalb des Forschungsfeldes der Gender Studies (Geschlechtserforschung) bekannt. Häufig ist jedoch nicht klar, was er genau bedeutet. Die digitale Lernressource "Was ist Gender?" stellt das wissenschaftliche Konzept „Gender“ vor, das in der Geschlechterforschung entwickelt wurde. Dafür wird zunächst für Geschlechterungleichheiten und deren Veränderung in unserer Gesellschaft sensibilisiert. Danach wird aus Sicht der Geschlechterforschung erklärt, warum diese Ungleichheiten sich so langsam verändern. Außerdem wird erläutert, dass es wichtig ist zu erkennen, dass Geschlecht und damit verbundene Ungleichheiten nicht einfach gegeben sind. Denn: Was nicht fix ist, kann auch verändert werden! Schließlich werden politische Ansätze vorgestellt, die für mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Gesellschaft sorgen.