Das erwartet dich

"tub.torials" widmet sich in Textform und über interaktive Elemente dem Thema Offenheit im Kontext von Wissenschaft, Forschung sowie Lehre.

100% online
ohne Vorbildung
Vorschaubild

Zusammenfassung

Das Webangebot "tub.torials" widmet sich Inhalten rund um Offenheit in Wissenschaft, Forschung und Lehre. Thematisch sind Beiträge (u.a. Blogbeiträge, interaktive Elemente und AV-Medien) aus dem gesamten Life-Cycle wissenschaftlicher Kommunikation geplant, in der Informationskompetenz – eine Kernaufgabe im Rahmen der Serviceangebote von Bibliotheken – eine zunehmend bedeutsamere Rolle einnimmt. Der Begriff "tub.torials" setzt sich aus dem Kürzel der Technischen Universitätsbibliothek Hamburg (tub.) und dem Begriff „Tutorials“ (eine Art Gebrauchsanleitung, die u.a. in schriftlicher, filmischer oder interaktiver Art Themen, Prozesse oder Funktionen erklärt) zusammen. Dementsprechend sollen die angebotenen Inhalte gut verständlich aufbereitet sein.

mehr lesen

weniger lesen

Methodik

Das Lernangebot wird über ein Blogformat realisiert. Lernmaterialien, Einblicke in Arbeitsprozesse und interaktive Elemente sind so leicht zugänglich. Durch Nutzung der Kommentarfunktion ist die Partizipation für alle offen. Die Lehr- und Lernmaterialien können zudem von Leser_innen - ganz nach den 5 Vs der OER-Community ( 1. verwahren & vervielfältigen, 2. verwenden, 3. verarbeiten, 4. vermischen, 5. verbreiten) für individuelle Einsatzszenarios genutzt und bearbeitet werden. Die Umsetzung von "tub.torials" basiert somit auf den Grundideen - freier Zugang und verschiedene Möglichkeiten der Partizipation - der Hamburg Open Online University (HOOU): So wird die Auseinandersetzung mit Offenheit in Wissenschaft, Forschung und Lehre nicht nur theoretisch thematisiert, sondern auch offen gelebt.

Über diesen Ansatz möchten wir unsere Erfahrungen, Fragen, Erfolge und Herausforderungen transparent gestalten und Leser_innen Anknüpfungspunkte für ihre eigenen Lern- und Lehraktivitäten anbieten. Zudem wünschen wir uns, dass praktische Erfahrungen mit Workflows, Themenkomplexen der Informationswissenschaften sowie selbst erprobte Anwendungen Anlass und Möglichkeit zum Austausch schaffen und Mut sowie Offenheit zum ausprobieren von Neuem unterstützen.

mehr lesen

weniger lesen

Lernziele

Interessierte sollen zum einen Rezepte und Empfehlungen für das praktische wissenschaftliche Arbeiten sowie Anregungen zum Nachdenken über Wissenschaft, über das Funktionieren wissenschaftlicher Forschung und über die Kennzeichen von Wissenschaftlichkeit erhalten. Zum anderen soll Offenheit als Tugend des wissenschaftlichen Arbeitens gefördert werden. Dies bedeutet, dass Offenheit in Wissenschaft, Forschung und Lehre nicht nur als Konzept verstanden, sondern auch selbst er- und gelebt werden kann.

mehr lesen

weniger lesen

Nähere Informationen

Veröffentlicht am

September 09, 2019

Sprachen

Deutsch

Autor*innen

Florian Hagen

LRMI Metadaten

Anzeigen

externes Angebot besuchen

Mehr Lernangebote

Lernangebot
Wissenschaftliches Arbeiten
Das Projekt möchte Studierende an deutschen Hochschulen, Schülerinnen und Schüler der Oberstufe in der Vorbereitung für ein späteres Studium sowie eine interessierte Öffentlichkeit über die Standards von Wissenschaftlichkeit und deren Anwendung für die eigene Forschung informieren. Die Lernszenarien gehen davon aus, dass Studierende nur sehr geringes Vorwissen haben, und vermitteln die Inhalte medial vielfältig, um unterschiedliche Lernniveaus und Lerntypen anzusprechen. Eine der größten Herausforderungen für junge Studierende ist die Orientierung innerhalb der Wissenschaft als Diskurs mit spezifischen Verhaltens- und Denkmustern. Gleichzeitig sehen sie sich viele Studierende an den Hochschulen zum ersten Mal mit den universell von allen Fachbereichen geforderten Standards des wissenschaftlichen Arbeitens konfrontiert. Um für alle Studierende ein grundlegendes Maß an fachunabhängigen Kompetenzen in Hinsicht auf Prozesse und Arbeitsweisen der Wissenschaft zu verankern, wurde das HOOU-Projekt „Wissenschaftliches Arbeiten“ konzipiert, das allen interessierten Studierenden die theoretischen Fundamente wissenschaftlicher Arbeit vermittelt und darüber hinaus praktische Anleitung vor allem in der Anfertigung erster wissenschaftlicher Texte gibt.
Lernangebot
Sonic Environments for Healing
„Lärm macht krank!“ steht auf dem Poster im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Und das stimmt natürlich – wir alle merken es und zahlreiche Studien sowie Einzelberichte belegen es: Lärm hat einen nachteiligen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Aber kannKlang auch eine anregende Wirkung haben? Oder brauchen wir einfach Stille? Studien zeigen auf, dass absolute Stille einen negativen Effekt auf die Psyche haben kann und dass sorgfältigausgewählte Musik stressreduzierend, schmerzlindernd und angstlösend wirken kann. Einfache Suchen auf YouTube nach „Entspannungsmusik“ oder „Naturklängen“ erzielen viele Treffer, von denen die meisten weit über drei Stunden lang sind. Das zeigtklar das Bedürfnis nach einer lang andauernden, unaufdringlichen und neutralen musikalischenUmgebung, vergleichbar vielleicht mit Eric Saties „Musique d’ameublement“ oder Brian Enos„Ambient music“. Genau dies ist eines der Ziele, die wir versuchen zu erreichen: ein Systemzu kreieren, das unbegrenzt, sich immer wieder verändernde, Klangtexturen generiert, das wiraber bis zu einem gewissen Punkt kontrollieren können. In einem „Healing Environment“-Pilotprojekt, das eng mit unserer Arbeit verbunden ist, war es unsere Aufgabe, Methoden zurVerbesserung des akustischen Umfelds des UKE Hamburg auszuloten und zu untersuchen, ob durch eine interaktive Klanginstallation die Atmosphäre auf einer Krankenhausstation positiv beeinflusst werden kann. Mit unserem HOOU Projekt möchten wir sowohl die Anwendungsmöglichkeiten im privaten Umfeld (homeapplications) erforschen, als auch das nötige Wissen verbreiten, sowie verschiedene Open-Educational-Resources (OER)-Lernmaterialien in Form von Videos und Texten produzieren undpräsentieren. Nach theoretischen Überlegungen und Übungen zu Methoden qualitativer Sozialforschung führen die Studierenden Befragungen und Beobachtungen durch und werten diese, nach einer offenen Diskussion, aus. Die von den Studierenden geschriebenen Texte, die den ganzen Prozess beschreiben und kommentieren, sollen die Grundlage für ähnliche zukünftige Projekte bilden und durch bilinguale (deutsche und englische) Fassungen ein breites Publikum erreichen. Um medizinisches Personal in das Thema "Klang und Gesundheit" einzuführen, produzieren wir eine kleine Serie von 3-5 minütigen Videos - unser Ziel hier ist ein Bewusstsein für die Wichtigkeit des Klanges, für das physische Wohlbefinden, zu wecken. Durch die Nutzung einer eigens für "Sonic Environments for Healing" gestalteten Version der DJster Software (http://djster.georghajdu.de/download/), versuchen wir, dieZusammenhänge zwischen Tonalität, Klangfarbe, Metrum etc. und den dadurch hervorgerufenen physischen Reaktionen systematisch zu erforschen. Für die Datensammlung verlassen wir uns stark auf die Beteiligung der Testpersonen. Dieses Projekt wird unterstützt durch die Studierenden der Studiengänge Multimediale Komposition, Musiktherapie und Systematische Musikwissenschaft sowie deren Dozenten Prof. Dr. Georg Hajdu (HfMT, Multimediale Komposition), Prof. Dr. Eckhard Weymann (HfMT, Musiktherapie), Prof. Dr. Clemens Wöllner (Uni, Systematische Musikwissenschaft) und Prof. Dr. Sebastian Debus (UKE).
Lernangebot
Sustainable Futures
In dem Projekt „Sustainable Futures“ wurde ein Blended- Learning-Szenario konzipiert, das teilnehmenden Studierenden ermöglicht, selbstständig in interdisziplinär zusammengesetzten Teams ein selbst gewähltes Thema der Nachhaltigkeit zu bearbeiten und oer inter- und transdisziplinär erstellen zu können. Gerahmt von drei Präsenzveranstaltungen erhielten die Studierenden Unterstützung durch Fachexpertise on demand, Team-krisen-Support on demand, bereitgestellte Online-Arbeitsräume, monodisziplinäre Fachforen und Tutorials zur Erstellung von Videos (Konzept, Videodreh, Equipment, Videoschnitt). Die Ergebnisse dieser Arbeiten finden sich auf dem Projektblog unter dem Header "Mitdenken", wo über eine Kommentarfunktion auch die Möglichkeit zum Austausch gegeben wird. Unter dem Header „Mitgestalten“ finden sich auch die videobasierten Tutorials als Grundlage für die Erstellung eigener Drehbücher und Videos zum Thema Nachhaltigkeit. Was ist Ihr Thema der Nachhaltigkeit?